Zwölf Väter bauen neue Teichanlage für die Kita

NACHRODT-WIBLINGWERDE- Der Spielplatz der Kindertagesstätte Bachstraße sah in diesen Tagen so aus, als hätten dort hunderte von Maulwürfen ihr Unwesen getrieben. Tatsächlich waren es jedoch zwölf Väter, deren Kinder die Kita besuchen. Sie hatten sich vorgenommen, den im hinteren Teil des Spielplatz gelegenen Teich neu anzulegen.

Eine Menge Arbeit: Hierzu wurde der gesamte Teich aufgenommen, die Wasserschutzplanen, die kleine Brücke und die kleinen Bänke, die sich um den Teich gruppierten, entfernt. Eine regelrechte Baustelle tat sich auf. Die beiden benötigten Teichschalen waren bereits von der Landschaftsgärtnerei Helge Binder angeliefert worden. Dieses Unternehmen besorgte nicht nur das benötigte Material sondern stellte auch Arbeitskraft zur Verfügung. Es wurde zügig gearbeitet. Organisiert worden war die Aktion von Martina Schmidt und Martina König-Lange.

Keimzelle für das Teich-Projekt war die Kritik der Kinder: Es mache nicht mehr so viel Spaß, am Teich zu spielen, denn Brücke und auch die Bänke seien fast kaputt.

Das genügte den beiden Mitarbeiterinnen der Kita, um sofort aktiv zu werden. Sie vergewisserten sich in den Kreisen der Väter über deren Bereitschaft zur Mithilfe. Am Samstagmorgen trafen sich zwölf von ihnen, um die Bauarbeiten in Angriff zu nehmen. Ob ein Tag allerdings ausreichen würde, um die Maßnahme insgesamt abschließen zu können, wäre noch fraglich. Man müsse sehen, wie weit man käme. Die neue Teichanlage soll jedoch so schnell wie möglich in Gebrauch genommen werden. Sie wird um eine Attraktion reicher sein. Schmidt: „Wir werden nämlich noch eine so genannte Taststraße, um den Teich anlegen.“ Hier könnten die Kinder dann verschiedene Pflanzen, Steine und Hölzer befühlen. „Außerdem haben wir dann auch eine Matschgrube“, so Schmidt. Die 13 anwesenden Kinder halfen ihren Vätern zunächst einmal, die Randsteine, die um den Teich herum verlegt waren, zu entfernen. Danach begann dann die eigentliche „Plackerei“.

Hiervon wurden die Kinder natürlich freigestellt. Sie waren mit dem Anlegen eines „Hausteiches“ beschäftigt. Hierzu wurden Apfelsinenkisten bunt angemalt und dann mit Erde gefüllt. Hier hinein wurden dann kleine Kunststoffbehälter eingesetzt, die dann anschließend mit Wasser befüllt werden konnten. Um diese kleinen Teiche herum konnten die Kinder dann Pflanzen setzen. Natürlich durfte jeder der kleinen Landschaftsgärtner seine Teichlandschaft mit nach Hause nehmen. - hb

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare