Zweites Treffen in der alten Schule Veserde

„Wir müssen den Bleistift spitzen“

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Auch Bürgermeisterin Birgit Tupat war in Veserde zu Gast.

Nachrodt-Wiblingwerde - Zu ihrer zweiten Sitzung haben sich Teile der Veserder Dorfgemeinschaft am Mittwochabend in der „Alten Schule“ getroffen. Neben Ratsherr Gerd Schröder hat sich auch Bürgermeisterin Birgit Tupat an der Diskussion beteiligt. Im Fokus stand die geplante Umnutzung des Gebäudes als Dorfgemeinschaftshaus.

Zudem hatten sich die Teilnehmer der Versammlung bereits bei ihrem ersten Treffen im Februar darüber ausgetauscht, durch welche Aktivitäten sich neue Impulse in die Gemeinschaft tragen ließen. Hierzu wurden bereits erste Ideen gesammelt. Neben einem geplanten Dorffest wurden auch ein Skatclub sowie ein Jugend- und Mehrgenerationentreff genannt.

Bürgermeisterin Tupat sprach vor allem darüber, welche rechtlichen Hürden bei der Umwidmung in ein Dorfgemeinschaftshaus zu nehmen seien. Dies betreffe vor allem die hohen Auflagen des Brandschutzes, weil sich im Obergeschoss des Hauses eine Wohnung befände. Nach einer ersten Schätzung werden die Baumaßnahmen mit rund 70000 Euro zu Buche schlagen. Die genauen Zahlen würden aber erst nach eingehender Prüfung durch die zuständigen Behörden feststehen. „Wir müssen nun den Bleistift spitzen und rechnen, wenn wir das Objekt vernünftig sanieren wollen“.

Viele Veserder Bürger hoffen auf die Realisierung eines Dorfgemeinschaftshauses.

Für eine finanzielle Förderung käme das Dorferneuerungsprogramm in Frage, welches nun – nachdem sich die neue Bundesregierung gebildet habe – endlich in Fahrt komme. Birgit Tupat kündigte an, dass es hierzu ein Gespräch mit der Bezirksregierung in Arnsberg geben werde. Wenn es im kommenden Jahr, also in der Förderperiode 2019, zu einem positiven Bescheid kommen sollte, ständen einer Förderung von 65 Prozent einem Eigenanteil in Höhe von 35 Prozent gegenüber.

„Die laufenden Kosten wird auch weiterhin die Gemeinde tragen“, so Tupat. Auch erläuterte die Bürgermeisterin, dass das sogenannte „Leader“-Programm der Europäischen Union wahrscheinlich eher nicht als Fördertopf zur Verfügung stünde, weil hier lediglich „innovative“ Projekte gefördert würden. Was denn Innovation genau bedeute, wollten die Teilnehmer wissen. Tupat verwies auf eine Initiative in Wiblingwerde, wo der alte Kornspeicher zu einer gemeinsamen Plattform aller Vereine werden soll.

Ein weiterer Punkt war der Termin des Dorffestes. Dieses soll am Samstag, 26. Mai, ab 16 Uhr auf dem Sportplatz gefeiert und als „offener“ Termin gestaltet werden. Soll heißen: jeder bringt etwas mit und packt vielleicht auch beim Auf- und Abbau mit an.

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