am 20. und 21. Oktober in der Lennehalle

Vogel- und Tierschau in Nachrodt-Wiblingwerde

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Bildschöne Vögel werden während der Vogel- und Tierschau in der Lennehalle gezeigt

Nachrodt-Wiblingwerde - Vogelfreunde, aufgepasst: In der Lennehalle wird es am 20. und 21. Oktober quirlig.

Als Norbert Grebe den Schlüssel ins Schloss steckt, zwitschern sie schon vergnügt, die vielen Vögel in ihren Volieren. Ein Piepmatz ist schöner und bunter als der andere. Die Amazonen, die berühmtesten Kriegerinnen der Welt, sind hier Papageien und quirliges Federvieh. Und natürlich bringt Norbert Grebe fast alle seine gefiederten Tiere mit zur zweiten Vogel- und Tierschau am 20. und 21. Oktober. Die Lennehalle verwandelt sich dann wieder in einen Zoo der besonderen Art.

„Es wird vom Aufbau in diesem Jahr etwas anders“, erzählt Norbert Grebe, der sich riesig auf das zweitägige Spektakel freut. Australische Sittiche – Wellensittiche, Nymphen-, Rosella-, Schild-, Ziegen- und Springsittiche – sind dann ebenso zu bewundern wie beispielsweise Zebrafinken oder Kakadus. Die Volieren, die Norbert Grebe für die Premiere im vergangenen Jahr gebaut hatte, kommen wieder zum Einsatz. „Es sind 80 Teile, wobei jedes Teil überall eingesetzt werden kann“, erzählt der Vogelfreund von einem ausgeklügelten Volieren-System.

Vor Ort wird auch ein Volierenbauer die Gäste begrüßen und auch grüne Kongopapageien ausstellen. Und weil die Schau „Vogel- und Tierschau“ heißt, sind auch Kaninchen wieder mit dabei – vom Kaninchenzuchtverein W9 Altena. Die Hühnerfreunde Altena werden ihre Prachttiere ebenfalls ausstellen – nur ein Enten- und Gänsegehege wird es diesmal nicht geben. „Die machen zu viel Schlabber“, lacht Norbert Grebe, der im vergangenen Jahr aus dem Putzen nicht mehr herauskam.

Norbert Grebe und Gisela Gundermann laden zur Vogelschau in die Lennehalle.

Ein Highlight der Ausstellung dürfte der Besuch der Papageientrainerin Petra Poppe sein, die am Samstag mit Kakadus am Holensiepen ist. Auffälligstes Merkmal der Kakadus ist die Federhaube, die je nach Erregungszustand flach angelegt oder weit gesträubt ist. Mit dabei sind auch Mitglieder des Tierschutzvereins Dornbusch, die einen Stand aufbauen. D

ie Beobachtung der Tiere dürfte das ganz Besondere werden. Sehr wahrscheinlich wird auch ein sibirischer Uhu dabei sein, der seit seiner Geburt ein Handicap hat. „Man kann sehen, dass es auch Vögel mit Behinderungen gibt, die alt werden können“, sagt Norbert Grebe. Die Vogel- und Tierschau ist am 20. und 21. Oktober jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Erstmals gibt es auch eine Tombola und natürlich wird für das leibliche Wohl gesorgt. 300 Gäste kamen im vergangenen Jahr – und natürlich hofft Norbert Grebe als Veranstalter, diese Zahl noch toppen zu können.

„Wir machen uns immer Gedanken, was wir für die Bürger veranstalten können, und hoffen, dass sie dann Spaß daran haben“, so Norbert Grebe, der froh ist, dass er Unterstützung hat, um die Schau auf die Beine stellen zu können. Allein Auf- und Abbau sind kein Pappenstiel. Und die Kosten für die Lennehalle, das Material, die Versicherung sind durchaus ein Batzen. Der Eintritt ist dagegen günstig: 3,50 Euro.

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