Untersuchungen für Radweg

Die Baugrunduntersuchungen an der B236 dauern noch eine Woche an.
+
Die Baugrunduntersuchungen an der B236 dauern noch eine Woche an.

Es gibt augenscheinlich immer zwei Wahrheiten: Während die einen über Stau klagen, loben andere die gute Ampelschaltung im Zusammenspiel mit der Brücken-Lichtzeichenanlage. Wahrscheinlich kommt es auf den Zeitpunkt an, wann Lkw-, Auto- und Radfahrer an der Baustelle an der B236 vorbei müssen. Straßen.NRW hat noch keine Klagen gehört.

Nachrodt-Wiblingwerde – Noch eine Woche dauern die Baugrunduntersuchungen zwischen ehemals Rastatt und ehemals Böhland.

Der vorhandene, sehr „spärliche“ Rad- und Gehweg soll ausgebaut werden. Dazu müssen ein Bauwerk und eine Stützwand errichtet werden, um Platz zu schaffen. Die jetzt durchgeführten Untersuchungen sind für die geplanten Fundamente wichtig. „Nicht, dass man in drei Meter Tiefe plötzlich schluffige, nicht tragfähige Böden findet“, so Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 28. Juni. Liegen die Ergebnisse vor, kann mit der Planung für den neuen Weg begonnen werden.

Apropos Radweg: Zunächst etwas verwirrend war die Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Thorsten Schick. „Ich freue mich, dass wir in Nachrodt-Wiblingwerde allen Radfahrern und denen, die es noch werden wollen, ein noch besseres Angebot machen können. Wir bekommen 60000 Euro Förderung vom Land für den Radweg an der L 692“, heißt es. Von einem Radweg an der L692 ist allerdings nichts bekannt.

Froh über 60000 Euro

Gemeint ist der angedachte Bürgerradweg am Kreinberg, der an der L692 münden soll. „Wir freuen uns sehr über die 60000 Euro und werden bezüglich des Bürgerradweges noch einmal gern Gespräche mit dem Landesbetrieb führen“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat, die statt des Kreinbergs den Hallenscheid für die Radfahrer viel schöner findet.

Thorsten Schick hatte berichtet: „Das Land fördert den Radwegebau in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021 mit insgesamt 17,4 Millionen Euro. Das sind fünf Millionen Euro mehr als in den Vorjahren. Die NRW-Koalition investiert mehr in den Radverkehr, als jede Regierung zuvor.“ Fahrradfahren bedeute Freiheit, Lifestyle und Flexibilität. Ob als Freizeitsportler oder Pendlerin, das Rad solle in Nordrhein-Westfalen eine klimafreundliche Alternative zum Auto werden. „Als Fahrradland Nummer 1 brauchen wir dazu die passende Infrastruktur.“

Mit anpacken lautet die Devise bei Bürgerradwegen –zum Beispiel dann, wenn Boden abgetragen oder eine Schottertragschicht eingebaut werden muss.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare