Zoff-Konzert: Das Sehnen nach Sauerland

Auf den heißersehnten Kulthit „Sauerland“ ließ Reiner Hänsch sein Publikum ziemlich lange warten.

Nachrodt-Wiblingwerde -  „Das war mega!“ Und dieser Meinung einer Konzertbesucherin konnten weit mehr als 700 Konzertbesucher in der Nachrodter Lennehalle nur zustimmen. Die Band Zoff rund um Frontmann Reiner Hänsch hatte geliefert und den Musikfreuden einen Abend beschert, den sie so schnell sicherlich nicht vergessen werden.

Bereits weit mehr als eine Stunde vor dem Konzert bildete sich eine lange Schlange vor der Halle. Schnee und Eis hatten die Besucher nicht abhalten können. Das wollte offensichtlich niemand verpassen. „Wir sind wirklich super zufrieden mit der Resonanz. Wir werden heute mehr als 730 Besucher in der Halle haben, damit sind wir fast ausverkauft“, freute sich Ronny Sachse, Vorsitzender des Kultur-Schock-Vereins und somit Cheforganisator.

Die Vorbereitungen auf das große Konzert hatten bereits am Freitagabend begonnen. „Das Konzert ist schon eine Herausforderung. Wir hatten noch nie eine Veranstaltung mit so vielen Leuten, bei der wir beispielsweise dauerhaft bewirtet haben. Außerdem brauchten wir viel mehr Helfer. Freunde und Familie wurden aktiviert, um das zu stemmen“, erklärte Sachse. Rund 40 ehrenamtliche Kräfte wirkten an diesem Abend hinter den Kulissen. Eine der größten Herausforderung sei der Bühnenbau gewesen. „Das war ein echter Knochenjob. Ein ganzer Lkw voller Elemente musste von uns entladen werden“, erzählte der Organisator.

"Mein Herz schlägt für das Sauerland!"

Hinzu kam der starke Schneefall. Ein Blick Richtung Himmel ließ die Kultur-Schocker schon manchmal ein wenig zittern. Aber pünktlich zum Konzertauftakt waren die Straßen frei und es konnte losgehen.

Zur Einstimmung spielten „Pay the Bill“. Schon nach Lied zwei begannen die ersten Besucher ein wenig zu tanzen. Mit ihren Coversongs hatten sie das Publikum schnell für sich begeistert. Nach einer guten Dreiviertelstunde ging es dann los, das Konzert der Kultband Zoff, die viel mehr kann als die Sauerland-Hymne.

Schnell füllten sich die Plätze rund um die Bühne. Die Menge begann im Takt zu wippen und zu klatschen. Nicht einmal einen Song brauchte Reiner Hänsch, um die Nachrodter im Griff zu haben. Seine launigen Moderationen, die gute Rockmusik und die Tatsache, dass Sauerländer für Sauerländer sangen, waren das Rezept für den stimmungsvollen Abend. Und natürlich durfte auch das berühmte Sauerland-Lied nicht fehlen. Auf den heißersehnten Kulthit mussten die Besucher allerdings noch ziemlich lange warten – das gab es nämlich erst in der Zugabe, aber mit echtem Herzschlag!

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