Ziel: Von der eigenen Musik zu leben

Alexander Schmitz

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Alexander Schmitz arbeitet kräftig an seinem Traum. Er will hauptberuflich Musiker werden. Fleiß, Herz und eine Hochschulausbildung sollen dazu die Grundlage sein.

Schmitz stammt aus Nachrodt und studiert seit 2007 Popmusik am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück - im Hauptfach E-Gitarre. An den Wochenenden ist der 25-Jährige auf Tour und spielt aktuell bei einer Party-Band und hat zudem eigene Band-Projekte laufen. Der eine oder andere aus der Gegen wird ihn kennen. Er hat in lokalen Bands gespielt: Meilenstein und 16Inch.

Das Pop-Musik-Studium hat es in sich: umfasst Musikpädagogik, Gehörbildung, Bühnenperformance oder Musikbusiness.

Die Dozenten können sich hören lassen: Sie sind Tour-Gitarrist bei Westernhagen, machen bei DJ Bobo mit oder spielen bei Nena. Und sie unterrichten an der Osnabrücker Hochschule im Fach Popmusik und geben Tipps zu Auftritten, zum Geschäft und natürlich zum Gitarrespiel. Das Studium ist so ausgelegt, dass man zur Not auch als Musiklehrer arbeiten kann. „Die Hälfte des Studiums besteht eben auch aus musikpädagogischer Ausbildung“, erläutert Alexander Schmitz. Ansonsten gibt es auch noch seiner außeruniversitäre Weiterbildung. Schmitz: „Man muss immer die Ohren offen halten. Ich spiele und höre alles“. Seine Vorlieben liegen im Classic-Rock-Bereich. Das sei er durch die Eltern vorgeprägt.

Schmitz kann Erfolge vorweisen und sich durchsetzen: Im Rahmen des bundesweiten Gitarrenwettbewerbs „Robert Johnson Guitar Award 2010“ wurde er kürzlich in Hamburg von Schirmherr Otto Waalkes „zum drittbesten Nachwuchsgitarristen der Republik“ gewählt. Sein Preis: Eine „Gibson Les Paul Custom Made“ und 2000 Euro. Die Veranstaltung war ein Gipfeltreffen der Deutschen Gitarristen-Scene.

Bereits im vergangenen Jahr durfte Schmitz sich über einen großen Erfolg freuen, da er das Casting „Söhne gesucht 2009“ (Casting der Popgruppe Söhne Mannheims/Xavier Naidoo) gewonnen hatte und somit im Musikvideo „IZ ON“ der Gruppe seinen Platz an der Gitarre fand. „Ich durfte im letzten Sommer dann auf der Waldbühne vor 22 000 Zuschauern spielen“.

Gutes Handwerk: Unterm Strich wohl sehr gute Voraussetzungen, den Lebensunterhalt im Pop-Business zu verdienen. - Peter von der Beck

Dritter beim „Robert Johnson Guitar Award 2010“.

Beim Casting der Söhne Mannheims unter den Gewinnern

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