Auge in Auge mit Merkel und Honecker

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Zum Programm der Zehntklässler der Albert-Schweitzer-Hauptschule während ihrer Klassenfahrt nach Berlin gehörte natürlich auch ein Besuch des Reichstagsgebäudes.

Nachrodt-Wiblingwerde - Diese Klassenfahrt wird den Zehntklässlern der Albert-Schweitzer-Hauptschule in Erinnerung bleiben: In der vergangenen Woche haben sie vier Tage in Berlin verbracht und dabei nicht nur die politische Bundeshauptstadt kennen gelernt.

Von ihrem Hotel in Kreuzberg aus brachen die 23 Jugendlichen zu mehreren Ausflügen auf, bei denen sie die vielen Facetten Berlin entdecken konnten. Ihr erstes Ziel war der 368 Meter Fernsehturm am Alexanderplatz. Obwohl es schon Abend war, konnten sich die Hauptschüler von diesem höchsten öffentlich zugänglichen Aussichtspunkt Berlins einen guten Überblick über die riesige Stadt verschaffen.

Wichtigstes Utensil der Schüler war am zweiten Tag der Personalausweis. Ohne dieses Dokument hätten sie nämlich am Besuch des Bundestages nicht teilnehmen können. Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals erfuhren die Hauptschüler Wissenswertes über Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments sowie über die Geschichte und Architektur des Reichstagsgebäudes. Anschließend bestand auch noch Gelegenheit zum Besuch der Glaskuppel des Reichtages. Einen Blick zurück in die politische Vergangenheit Deutschland warfen die Hauptschüler am Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Nach dem Mittagessen im Besucher-Restaurant des Bundestages wollten die Jugendlichen, ihre begleitenden Lehrer Georg Bernhard und Beate Röwer sowie Berufseinstiegsberater Rolf Schönenberg am Nachmittag eigentlich die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag treffen. Die allerdings befand sich mit Bundespräsident Joachim Gauck zum Staatsbesuch in Tansania. Das Treffen soll nun demnächst in der Schule nachgeholt werden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternahmen die Jugendlichen am dritten Tag ihres Aufenthaltes zunächst eine Stadtrundfahrt. Dabei ging es vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt: Brandenburger Tor, Museumsinsel, Potsdamer Platz, Kurfürstendamm und noch einiges mehr gehörte dazu. Den Nachmittag und auch den Morgen des vierten Tages konnten die Hauptschüler dann nutzen, um Berlin ein wenig auf eigene Faust zu erkunden.

Die vier Tage in der Spree-Metropole ließen aber auch noch Zeit für Unterhaltsames. Dazu gehörte zum Beispiel ein Beispiel in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett Unter den Linden. Hier trafen die Hauptschüler die lebensechten Abbilder von Bundeskanzlerin Merkel, Fußball-Weltmeister Manuel Neuer, Ex-DDR-Staatschef Erich Honecker oder Musikstars wie Justin Bieber, Madonna oder Michael Jackson. An zwei Abenden gab es auch Gelegenheit zum Feiern und Tanzen. So besuchten die Hauptschüler die Kulturbrauerei Soda-Club auf dem Prenzlauer Berg, wo es in mehr als 20 Gebäuden jede Menge zu erleben gab. Außerdem verbrachten die Hauptschüler einen Abend im D-Light am Warschauer Platz, einem exklusiven Partyclub für Schülergruppen. Außerdem stand auf dem Programm noch ein Kinobesuch, bei dem die Schüler den Science-Fiction-Film „Interstellar“ in englischer Sprache sahen. - Volker Griese

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