Zauberer von Oz in der Lennehalle

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Ein Teil des Ensembles. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ In die Traumwelt des Zauberers von Oz will das Ensemble des Brettken am drögen Pütt seine Zuschauer beim diesjährigen Winterstück entführen. Das vor allem in den USA bei jedem Kind bekannte Märchen, geschrieben von Lyman Frank Baum, soll die Zuschauer im Dezember in der Lennehalle in eine farbenprächtige Welt von guten und bösen Hexen, einer Vogelscheuche, einem Blechmann, einem sprechenden Löwen und dem Zauberer von Oz eintauchen lassen.

Die Hauptrolle, das Mädchen Dorothy, wird von Marina Moldenhauer gespielt.

Mit 20 Darstellern, einem Auftritt der Tanzschule Draht-Ich und vielen weiteren Statisten sind so viele Theaterfreunde wie noch nie an der Aufführung beteiligt. Dabei ist das Stück mit 36 Gesangspassagen schon fast ein Musical. „Das Stück bietet einfach viel Spielwitz, ist bunt mit viel Bewegung, Tanz und Musik“, gerät Michael Podworny, der die Vogelscheuche spielen wird, ins schwärmen. Um die vielen Gesangspassagen auch zu beherrschen, treffen sich die Laienschauspieler jetzt sogar einmal in der Woche zu einer Extra-Gesangsprobe. Die Musik zu den im Text angegebenen Liedern komponiert Ensemblemitglied Sascha Fotiadis selbst. „Die Ideen kommen mir beim Lesen der Szenen ganz spontan“, so Fotiadis. Dann setzt sich der Musiker mit einer Tasse Kaffee an sein Keyboard und die Melodien entstehen. Nachbearbeitet wird alles mit dem Computer. Natürlich hätte das Brettken-Ensemble auch auf fertige Musikstücke zur Aufführung zurückgreifen können, doch die Schauspieler haben damit schlechte Erfahrungen gemacht.

Das Stück handelt von einem Mädchen namens Dorothy, das durch einen Wirbelsturm in die Traumwelt Oz gelangt. Auf der Suche nach dem Weg zurück in ihre Heimat Kansas, erlebt das Mädchen viele Abenteuer. Ihr Ziel ist die so genannte Smaragdstadt, in welche ihr der Zauberer von Oz die Rückkehr ermöglichen soll. Um dieses Stück auf die Bühne der Lennehalle zu bringen benötigen die Brettken-Schauspieler wieder ein großes Bühnenbild. „Das wird wieder ein Schmankerl“, ist sich Michael Podworny sicher, „mit vielen Plätzen und Wegen auf den gespielt wird“. Mit dabei sind diesmal auch viele Kinder a. Die werden in den Rollen der fliegenden Affen zu bewundern sein. Die Tanzschule Draht-Ich ist zudem mit einem Feuertanz und als Schneeflocken beteiligt.

Geprobt wird in den nächsten Monaten aufgrund des Platzbedarfes nicht mehr in den Kellerräumen der Rastatt. Die Akteure weichen auf Räumlichkeiten im Awo-Haus, der Grundschule und in den großen Saal der Rastatt aus. Nicht nur die enge des Rastattkellers auch die Feuchtigkeit dort bereitet dem Ensemble Probleme. Viele Requisiten mussten aufgrund von Schimmelbefall entsorgt werden, sodass das Brettken weiter nach besseren Unterstellmöglichkeiten in der Gemeinde sucht.

Der Vorverkauf für die Aufführungstermine am 4., 5., 8., 11. und 12. Dezember startet in der nächsten Woche. Karten gibt es in der Rastatt, bei Lotto-Toto Mothes, Schreibwaren Dresel, der Buchhandlung Katerlöh, dem Salon Heidrun Schick und neu auch in Lüdenscheid bei Schubidu. Das Stück, betonen die Verantwortlichen, sei schon für Kinder ab drei Jahren ein Erlebnis. - ▪ David Schröder

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