Zahl der Verkehrsunfälle in Nachrodt-Wiblingwerde sinkt geringfügig

Einziger Verkehrstoter in Nachrodt-Wiblingwerde

Einer der spektakulärsten Unfälle des Jahres 2013: Am 12. Juni kippt auf der Nachrodter ein Lastwagen um. Foto: MZV-Archiv

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Die Anzahl der Verkehrsunfälle, die sich im Bereich der Polizeiwache Altena und damit auch in der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde ereignet haben, ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Allerdings ereignete sich in der Doppelgemeinde der Unfall mit den schlimmsten Folgen. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik hervor, die die Kreispolizeibehörde am Montag in Lüdenscheid vorgelegt hat.

Die Statistik belegt, dass die Gesamtzahl der Unfälle im Bereiche Altena/Nachrodt-Wiblingwerde um rund 8,3 Prozent auf 742 Unfälle zurückgegangen ist. Um 21,4 Prozent ging die Zahl der Unfälle der schwerwiegenden Unfälle mit Sachschaden zurück. Ein solcher Unfall ereignete sich am 12. Juni in Nachrodt, als ein mit Asche beladener Lastwagen auf der Nachrodter Brücke umkippte. Am selben Tag kam es zwischen Veserde und Hohenlimburg zum einzigen tödlichen Unfall des Jahres im Bereich der Polizei Altena: Ein 46-jähriger Fahrradfahrer verlor bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto sein Leben.

Öfter als noch im Jahr zuvor musste die Polizei 2013 wegen Verkehrsunfällen mit Fahrerflucht ermitteln. 193 Mal machten sich die Unfallverursacher in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde aus dem Staub, 22,9 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Während die Zahl der kleineren Sachschadensunfälle mit Flucht um 12,3 Prozent auf 179 zurückging, wurden bei fünf Unfällen mit Flucht auch Menschen verletzt. Zumindest in Nachrodt-Wiblingwerde hat die Polizei ihre Aufklärungsquote für Verkehrsunfallfluchten aber steigern könnten: Jeder zweite Unfallverursacher konnte ermittelt werden, rund zehn Prozent mehr als im Jahr 2012.

Leicht rückgängig ist die Zahl der Unfälle mit Kindern. Nach sieben Kindern im Jahr 2012 verunglückten im vergangenen Jahr noch sechs Kinder, davon drei in Nachrodt-Wiblingwerde. Erfreuliche Entwicklung: Kein einziges Kind verunglückte 2013 auf dem Schulweg, nachdem es 2012 noch vier gewesen waren. Dafür ist die Zahl der verunglückten Jugendlichen (15 bis 17 Jahre) um 54,6 Prozent auf 17 gestiegen; fünf davon verunglückten in der Doppelgemeinde. Auch bei den jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) stieg die Zahl der Verunglückten – um 53,3 Prozent auf 23. Acht junge Erwachsene kamen in Nachrodt-Wiblingwerde zu Schaden. - Volker Griese

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