Sie wollen Lüdenscheider Radarwagen nicht haben

Kein zusätzlicher Bedarf in Nachrodt-Wiblignwerde

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Von einem etwas irritierenden Angebot aus der benachbarten Stadt Lüdenscheid berichtete Birgit Tupat, Fachbereichsleiterin Öffentliche Sicherheit und Ordnung, jüngst im Hauptausschuss. In der Nachbarstadt denke man darüber nach, ein zweites Auto für die Geschwindigkeitsüberwachung anzuschaffen.

Eins davon biete man der Doppelgemeinde an. Es würde nichts kosten, man hätte auf den jeweiligen Standort Einfluss, man werde aber auch nicht an den Einnahmen beteiligt, erläuterte Tupat.

Die Fachbereichsleiterin verwies zudem darauf, dass man einen Radarwagen seitens des Märkischen Kreises gelegentlich auch zur Verfügung gestellt bekomme. Der stehe zwar nicht immer unbedingt da, wo man es gerne hätte, reiche aber wohl aus. Dan Angebot der Lüdenscheider könne eventuell Sinn machen, man könne diesen Service als verkehrspolitisches Instrument nutzen.

Gleichwohl, so Tupat, verfüge die Gemeinde über ein mobiles Geschwindigkeitserfassungsgerät, das großformatig die jeweilige Geschwindigkeit anzeigen würde. Das habe sich als effektives Instrument erwiesen und führe dazu, dass die Autofahrer vorsichtig fahren würden. Das reiche vollkommen aus.

Seitens der Verwaltung wolle man den Wagen aus Lüdenscheid nicht annehmen. Auch die Mitglieder des Hauptausschusses zeigten gar kein Interesse an dem generösen Angebot. ▪ Peter von der Beck

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