„Es läuft alles“

Winterdienst: Wettlauf gegen Eis und Schnee

Der Winterdienst hatte in Rennerde gut zu tun.
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Der Winterdienst hatte in Rennerde gut zu tun.

Die Bürger in der Gemeinde kennen Schnee, Frost und glatte Straßen. Und so fällt die Wintereinbruchsbilanz von Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz knapp aus: „Es läuft alles.“

Nachrodt-Wiblingwerde – Am Montag startete Putz mit seinem Team wieder zu Kontrollen an den Schlittenwiesen. Am Wochenende war das nicht nötig. „Man hat wirklich gemerkt, dass die Menschen die Unwetterwarnung ernst genommen haben und zuhause geblieben sind. Es war relativ wenig los“, lobte Sebastian Putz.

Natürlich habe es die eine oder andere Beschwerde über den Winterdienst gegeben. „Aber das hielt sich sehr in Grenzen und war teils auch unbegründet“, erzählt der Ordnungsamtsleiter. Er selbst machte sich am Montagvormittag ein Bild von den Straßen und fuhr eine Tour durch die Gemeinde. „Ich hatte überhaupt keine Probleme. Natürlich gibt es Bereiche, die besser zu fahren sind und welche, die schlechter sind. Das liegt aber auch daran, dass im Winterdienst nach Prioritäten gearbeitet wird. Die Mitarbeiter können auch einfach nicht überall gleichzeitig sein“, erklärt Sebastian Putz die Problematik.

Einer, der weiß, wie schwer es ist, die Straßen eisfrei zu bekommen, ist Sebastian Steiner. Er arbeitet für den Landesbetrieb Straßen.NRW und ist mit seinem Fahrzeug unter anderem für die Räumung auf der L 692 und der K 24 verantwortlich. „Gerade im Höhengebiet gibt es viele Herausforderungen“, erzählt der Winterdienstfahrer. Im Bereich Oevenscheid bestehe beispielsweise immer die Gefahr von größeren Schneeverwehungen. Binnen Minuten sei dort nicht mehr erkennbar, dass er gerade dort noch geräumt habe. „Ein Abenteuer ist auch jedes Mal die K 24. Dort bildet sich immer schnell Eis. Es gibt einige Bereiche, wo Wasser über die Straße fließt und bei den Temperaturen sofort gefriert“, sagt Steiner.

Hinzu komme, dass die Straße an einigen Stellen sehr schmal ist. „Ein Auto passt dann einfach nicht an mir vorbei. Das lässt den einen oder anderen schon verzweifeln“, berichtet er von seinen Erfahrungen. Immer wieder müsse er warten, bis die Autofahrer zurückgefahren sind, was einige doch vor eine große Herausforderung stelle. Derzeit streut er übrigens kein reines Salz. Das hilft bei den Temperaturen nicht. Die Wagen sind daher mit einem Salz-Solegemisch gefüllt.

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