Windräder auf Veserde: Wie teuer war der Streit bislang für die Gemeinde?

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Weitere Windräder sollen in Veserde gebaut werden.

Nachrodt-Wiblingwerde – Der Streit schwelt schon lange - und war für die Gemeinde bereits teuer, obwohl er noch gar nicht beendet ist: Es geht um die geplanten Windräder auf Veserde.

Was hat die Windpolitik in Veserde die Gemeinde bis jetzt gekostet? Diese Frage stellte Heiko Cordt beim Tagesordnungspunkt „Anfragen und Anregungen der Bürger“ während der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses. „Mich interessiert besonders der Arbeitslohn, Rechtsanwaltskosten und die Kosten rund um den Flächennutzungsplan. Was hat die Gemeinde in den letzten vier Jahren dafür ausgegeben?“ 

Die Zahlen sollen zusammengestellt werden. Die Antwort, versprach Bürgermeisterin Birgit Tupat, gibt es während der nächsten Sitzung des Planungsausschusses im Januar. 

Apropos Windkraft: Die Bürgerinitiative Gegenwind hat die Verwaltung darauf aufmerksam gemacht, dass es zur Stellungnahme zum Nichterteilen des gemeindlichen Einvernehmens eine deutlichere Ausführung geben müsste – gezielt mit Blick auf die Umweltauswirkungen und den Anwohnerschutz. 

„Unsere Rechtsanwälte haben uns mitgeteilt, dass die Stellungnahme durchaus ausreichen sollte“, sagte Roland Roczniok. „Die Gutachten sind recht teuer. Die Anwälte raten uns davon ab.“

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