Den Gerüchten im Wald auf der Spur

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Wie Förster Christof Schäfer sagt, hat der Wegebau nichts mit den geplanten Windrädern zu tun.

Nachrodt-Wiblingwerde - Das Gerücht hält sich tapfer: Vorzeitige Rodungsarbeiten für die Aufstellung neuer Windkraftanlagen hätten längst begonnen. Wie Lothar Heinze dem AK und anderen Medien mitteilt, „wird vorzeitig versucht, Fakten zu schaffen.“

 Heinze schreibt: „Diese Rodung und den Wegeausbau nur für Erweiterung von Holzrückwegen zu erklären, schließt sich dadurch aus, da es bereits in diesem Gebiet ein sehr gutes, breites Waldwegenetz gibt. Auch wurden direkt an einem geplanten Standort Laubbäume gefällt, die höchstens 40 Jahre alt sind. Die Investoren scheinen sich der Sache wohl sehr sicher.“

Forstoberinspektor Christof Schäfer hat sich die Situation vor Ort angeschaut. Im Gespräch mit dem Altenaer Kreisblatt versichert er, dass die aktuellen Arbeiten mit den geplanten Windkraftanlagen nichts zu tun haben.

 „Das ist ein Wegebau, der nach Kyrill schon geplant, dann aber verworfen worden war“, so Schäfer. Die Anträge seien im vergangenen Jahr beim Forstamt eingegangen. Es handele sich nun um eine Durchforstung im Fichtenbestand. Ein alter, zugewachsener Weg werde vergrößert. Tatsächlich würde aber die Vergrößerung nicht ausreichen, um Masten zu transportieren. „Wenn die Betreibergesellschaft Naturstrom Veserde anfangen würde, bevor die Genehmigungen vorliegen, würde sie sich nur Ärger einhandeln. Daran ist sicher niemand interessiert“, so Christof Schäfer.

 Das Thema Windräder wird am Montag im Rat beraten.

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