Versuchte Tötung vom Tisch

Wilde Schlägerei: Beteiligte schweigen

Gewaltprävention für Kinder
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Streit eskaliert: Dabei wurde ein Nachrodter verletzt.

Alle drei Streithähne schweigen. Und so bleibt völlig unklar, warum ein Streit im Mk derart eskaliert, dass Schere, Schlagring und Elektroschocker zum Einsatz kamen. Doch eine versuchte Tötung ist vom Tisch.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Kontrahenten schweigen. Alle drei. Und so tappt die Polizei im Dunkeln, was das Motiv für die wilde Schlägerei in Iserlohn war, bei der ein 19-jähriger Nachrodter verletzt wurde.

Schlagring, Schere und Elektroschocker hatten die jungen Erwachsenen bei ihrem Konflikt am 28. Mai in Letmathe eingesetzt. Zeugen alarmierten die Polizei, die den verletzten Nachrodter fand. Das Pärchen, 22 und 23 Jahre alt aus Hagen, flüchtete und konnte in Hohenlimburg festgenommen werden.

Zunächst ermittelte die Mordkommission der Polizei Hagen wegen versuchter Tötung. Mittlerweile wurde die Lage als gefährliche Körperverletzung eingestuft. Alle Streithähne wurden „nur“ leicht verletzt. „Zu den Hintergründen sagen die Beteiligten nichts“, erklärt Polizeipressesprecher Marcel Dilling und vermutete: „Das wird im Sande verlaufen“.

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