Straßen NRW bessert nach

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Im Bereich zwischen Meisenweg und Schule fehlt der Wiblingwerder Straße teilweise ein Gehweg. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Die Wiblingwerder Straße (Landstraße 692) soll in den Sommerferien auf einem Teilstück erneuert werden. Dabei wird man in drei Abschnitten vorgehen. Der Ausbau ist nach Angaben von Straßen NRW vorgesehen zwischen Ebertstraße und unterhalb Meisenweg.

Vorgesehen sei ein Vollausbau, zu dem auch ein Gehweg und eine Fußgängerquerung gehöre. Im unteren Bereich des Ausbauabschnitts soll zudem ein „Entwässerungsmißstand“ beseitigt werden. Weil bei starken Regenfällen dort Grundstücke von Anwohnern geflutet würden, müsse eine neue Oberflächen-Entwässerung her, so Straßen-NRW-Sprecher Michael Overmeyer.

Zur Vorbereitung der Baumaßnahme haben Mitte April bereits Treffen stattgefunden, darunter ein so genannter Verkehrstermin vor Ort. Die zwischen 700 und 800 lange Strecke soll zur in drei Teilabschnitten abgearbeitet werden. Der NRW-Sprecher erklärt, dies geschehe gerade mit Rücksicht auf anliegende Einrichtungn wie die Schulen, die Sporteinrichtungen und natürlich die Feuerwehr, die man nicht „abklemmen“ könne. Teilweise müsse allerdings zum Mittel der Vollsperrung gegriffen werden – für diesen Fall wird es dann Umleitungen geben.

Wie lange die Baumaßnahme dauern werden, lasse sich erst dann einigermaßen genau sagen, wenn die Ausschreibung abgeschlossen sei.

Die in der Vergangenheit ebenfalls angedachte „große Lösung“ für die Straße sei allerdings derzeit kein aktuelles Thema, so Michael Overmeyer. Damit ist gemeint, dass auch die Serpentinenstrecke oberhalb vom Holensiepe nach Wiblingwerde hinauf neu aufgebaut werden sollte. „Das ist nicht weg vom Schirm“, ergänzt Overmeyer dazu - allerdings gebe es in diesem Jahr keine Mittel mehr für das Vorhaben. Da hier zum Beispiel auch Grunderwerb durch das Land notwendig werde, müsse man wohl von 2014 oder 2015 sprechen, heißt es bei der Regionalniederlassung von Straßen-NRW in Hagen weiter. Das Ausbauthema kam dann am Montagnachmittag auch in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses zur Sprache.

Die Bürgermeisterin informierte darüber, dass bei Straßen NRW zunächst daran gedacht war, zumindest die erste und die dritte Kehre bergwärts verkehrstüchtiger zu machen. Das habe man aber wegen Geldmangels wieder auf Eis gelegt. ▪ tk

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