Nach allen Regeln der Kunst

„O’zapft is“ hieß es am Samstagabend im Höhendorf. In Dirndl und Lederhose zog es die Massen auf die Wiblingwerder Wiesn. Denn wenn in München die Festzelte abgebaut sind, geht es in Wiblingwerde erst so richtig los.

Oktoberfest lautete das Motto des diesjährigen Vereinsfest des Wiblingwerder Turnvereins – und das war nicht zu übersehen. In diesem Jahr waren die Jedermänner für die Ausrichtung des Partyhighlights im Höhendorf verantwortlich und hatten alles gegeben. Schon seit dem Sommer liefen die Vorbereitungen, schließlich sind die Ansprüche der Wiblingwerder groß. Riesige Holzhüttenfronten, Tannen und Strohballen verliehen der Turnhalle ein urig-gemütliches Ambiente – genau richtig für echte Hüttengaudi. Für die passende Musik sorgte in diesem Jahr sogar eine Liveband. Die Hunsrücker Spitzbuben brachten schnell Stimmung in die Halle. 

Das Vereinsfest begann bereits mit dem Seniorennachmittag. Die Ventilisten sorgten mit zünftiger Blasmusik für gute Laune im Turnhallen-Festzelt. Am Abend ging es dann mit der großen Party weiter. Die Jedermänner hatten selbstverständlich auch für Unterhaltung gesorgt und eigens für das Fest eine bayerische Tanzgruppe gegründet. Beim Bierkasten Schuhplattler oder beim zünftigen Holzfäller-Tanz wurde im Publikum direkt mitgeschunkelt und geklatscht. 

Nicht fehlen durften die Ehrungen. Tradtionell zeichnete Dieter Simon den Sportler des Jahres aus. In diesem Jahr überreichte er den Pokal an Willy Renfordt. Der Sportler erhielt die Auszeichnung für sein unermüdliches sportliches Engagement. „Ich haben diesen Pokal jetzt 35 Jahre überreicht. Ich bin der Meinung, es reicht. Somit, lieber Willy, bekommst du ihn heute zum letzten Mal von mir“, sagte Simon. Er sei nicht mehr genug im Geschehen, um die Preisträger richtig auszuwählen. Das soll künftig der Vorstand des TVW übernehmen. Gleich 45 langjährige Mitglieder wurden im Rahmen der Feier für ihre Treue zum Verein ausgezeichnet. (Bericht folgt).

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