1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Nachrodt-Wiblingwerde

Das ganze Dorf beim Ansingen

Erstellt:

Von: Susanne Fischer-Bolz

Kommentare

Mehr als gut besucht war das „Ansingen zum Advent“ in der Wiblingwerder Kirche.
Mehr als gut besucht war das „Ansingen zum Advent“ in der Wiblingwerder Kirche. © Fischer-Bolz, Susanne

Nur ganz hinten war ein einziges Plätzchen in der evangelischen Kirche Wiblingwerde noch frei – man hatte tatsächlich den Eindruck, als wäre das ganze Dorf zum Ansingen im Advent gekommen.

Nachrodt-Wiblingwerde – „Die Bläser haben schon ganz ausgefranste Lippen vom vielen Spielen“, erzählte Siegfried Kruse dem großen Publikum von den vielen Auftritten in der Adventszeit. Am Sonntag war es der Posaunenchor, der für stimmungsvolle Momente in der Kirche und später am Dorfplatz sorgte, als wie von Zauberhand die erste Kerze am schönen Adventskranz leuchtete. Matthias Krapat, der beim Heimat- und Verkehrsverein für die Elektrik verantwortlich zeichnet, brachte die akkubetriebene LED-Kerze zum Strahlen, bevor sich noch viele Wiblingwerder zum Plausch – und Aufwärmen – in die Heimatstube begaben.

Beim Gedicht, das die Kita-Kinder vortrugen.
Beim Gedicht, das die Kita-Kinder vortrugen. © Fischer-Bolz, Susanne

Zuvor in der Kirche: Zurecht bekamen dort die Mädchen und Jungen aus dem evangelischen Kindergarten und die Kinder vom Schulchor der Grundschule einen großen Applaus. „Wir tragen ein Licht in die Welt hinein, von einer Hand zur anderen Hand, über unser Land“, sangen die Jüngsten, die auch ein Gedicht vortrugen. Stimmgewaltig und mit einer gehörigen Portion Talent begeisterten die Grundschulkinder mit ihrem Lehrer Florian Rosenthal am Keyboard sodann mit „Wir warten voller Hoffnung auf das Kind im Stall“ und mit dem Klassiker „Stern über Bethlehem“, das Eltern Großeltern und alle anderen Anwesenden gerne mitsangen.

Stimmungsvoll – der Posaunenchor.
Stimmungsvoll – der Posaunenchor. © Fischer-Bolz, Susanne

Einen kleinen Moment zum Nachdenken gab es bei einem Anspiel von Siegfried Kruse und Pfarrerin Anke Leuning. Siegfried Kruse als Stadtwächter bewachte die Stadt mit einem Schwert und wollte laut schreien, wenn die Feinde kommen sollten. Aber ist man auch vorbereitet, wenn stattdessen Freunde kommen, nicht mit Waffen, sondern mit Liebe?

Auch interessant

Kommentare