Neue Mitarbeiterin „in der Kurve"

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Empfang im Jugendzentrum für Wibke Kramer (3.v.l.): Birgit Tupat, Honorarkraft Kim Edelhoff, Deborah Pahlmann, Erich Reinke und Sebastian Putz

Nachrodt-Wiblingwerde – Wibke Kramer hat so richtig Lust auf ihre neue Arbeit. Mit jeder Menge Vorfreude geht sie ans Werk. Ihr Ziel: Aus kleinen Begegnungen etwas Großes erschaffen - und zwar im Jugendzentrum.

„Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe“, erzählt die 24-Jährige, die als  neue Mitarbeiterin des Jugendzentrums Nachrodter Kurve vorgestellt wurde. Ihre Hauptaufgabe wird die aufsuchende Jugendarbeit sein. Zwei Tage wird sie draußen unterwegs sein und beispielsweise die Jugendlichen in Wiblingwerde besuchen. Drei Tage ist sie mit im Jugendzentrum. „Aber wenn hier nicht ganz so viel los ist, gehe ich auch dann raus“, erzählt sie. Bisher hat sie als Diakonin in Gelsenkirchen gearbeitet. Nun zieht es sie in die kleine Doppelgemeinde. 

„Ich kann mir schon vorstellen, dass ich nicht gleich von allen Jugendlichen akzeptiert werde“, erzählt die zierliche junge Frau. Aber so schnell lasse sie sich nicht unterkriegen. „Ich hoffe schon, dass ich nach und nach mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch komme und wir dann gemeinsam einen Plan entwickeln, wie unsere Arbeit aussehen könnte“, erzählt sie.

 Wichtig ist ihr, dass sie nicht missionierend unterwegs ist, auch wenn sie Diakonin ist. „Das Christliche spiegelt sich eher in meiner Wertekultur wieder. Beispielsweise, dass ich jeden so annehme, wie er ist. Ohne Vorurteile oder so“, betont Wibke Kramer. Sie will sich in den kommenden Wochen erst einmal langsam herantasten und gucken, wo es Berührungspunkte gibt. Neben ihrer Offenheit möchte die neue Mitarbeiterin vor allem authentisch bleiben. Erste kleine Begegnungen gab es schon. Denn Wibke Kramer ist schon seit dem 1. September im Dienst.

 „Ich habe schon mit Kindern Fußball gespielt und war hier im Jugendzentrum. Aber jetzt geht es so richtig los.“ Das Jugendzentrum Nachrodter-Kurve hat sich in den vergangenen vier Jahren zu einem echten Erfolgskonzept entwickelt. „Es ist toll zu sehen, dass hier immer was los ist“, lobte Bürgermeisterin Birgit Tupat. Gemeinsam mit Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz begrüßte sie die neue Mitarbeiterin. „Wir sind froh, dass diese doch recht ungewöhnliche Kooperation mit dem evangelischen Jugendreferat als Träger so toll funktioniert“, sagte Birgit Tupat. 

Corona stellt das Jugendzentrum jedoch vor eine große Herausforderung. „Wir arbeiten gerade daran, wie es jetzt weiter geht. Fakt ist, wir wollen die Kinder und Jugendlichen weiter in den Fokus rücken. Es muss einfach eine Lösung geben, wie es trotzdem weiter gehen kann“, sagte Erich Reinke vom evangelischen Jugendreferat. In enger Abstimmung mit der Gemeinde versuche man derzeit zu eruieren, was beispielsweise an Aktivitäten draußen möglich wäre. Ansonsten müsse man sich andere Wege überlegen, mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben – beispielsweise virtuell.

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