Wetter fordert die Nachrodter Feuerwehr

Auch zur Bachstraße musste die Wehr am Wochenende ausrücken.

Nachrodt-Wiblingwerde - Mit fünf Fahrzeugen und teilweise bis zu 25 Einsatzkräften gleichzeitig rückte die Feuerwehr am Wochenende zu Sturmschäden aus. Die Ausläufer mehrerer Sturmtiefs, die Freitag und Samstag über Deutschland gezogen waren, betrafen auch die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde.

„Neben den Sturmböen machte starker Dauerregen uns das Leben schwer“, teilte Michael Kling, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, mit. Es habe drei Einsätze gegeben: In der Nacht von Freitag auf Samstag musste die Feuerwehr zur Bundesstraße 236 ausrücken. Zwischen der katholischen Kirche und Obstfeld war aufgrund von Starkregen Geröll aus einem Steilhang auf die Fahrbahn gefallen. Die Felsbrocken wurden zur Seite geräumt und die Gefahrenstelle mit Warnschildern ausgestattet.

Am Samstagmorgen um 8.30 Uhr musste die Feuerwehr erneut ausrücken. In der Klingestraße liefen die Keller von mehreren Wohnhäusern voll. Außerdem war die Produktionshalle eines Industriebetriebes durch Hochwasser gefährdet. „Grund war der gestiegene Grundwasserspiegel durch den überlaufenden Obergraben der Lenne. Der Wasserstand des Obergrabens konnte technisch abgesenkt werden“, schilderte Michael Kling.

Um 13.20 Uhr rückte die Feuerwehr dann zu ihrem letzten Sturmeinsatz des vergangenen Wochenendes aus. Diesmal ging es zur Bachstraße. Dort waren kleinere Bäume sowie Äste abgebrochen. Die Feuerwehrleute zersägten das Sturmholz. Außerdem entfernten sie vorsorglich weitere dicke Äste, welche auf die Fahrbahn zu stürzen drohten.

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