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Wenigstens eine Brücke hält durch: Aufatmen an wichtiger Verkehrsader im MK

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Durch einen Teleskoparm konnte die Arbeitsbühne direkt unter die Brücke schwenken.
Mit einem Teleskoparm wurde die Arbeitsbühne für die Prüfung direkt unter die Brücke geschwenkt. © Jona Wiechowski

Das offizielle Ergebnis der Prüfung steht zwar noch aus, aber es ist bereits klar: Die alte Lennebrücke in Nachrodt hält durch. Fahrer können aufatmen, denn durch die Sperrung der A 45 gehört die Ortsdurchfahrt samt Lennebrücke zu den Hauptausweichrouten im MK.

Der Prüfbericht liegt zwar noch nicht vor, aber Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW, kann die gute Nachricht für die altehrwürdige Lennebrücke schon verkünden: „Es wurde nichts Besorgniserregendes festgestellt.“

Bei der Hauptprüfung schauten sich Experten mit einem Brückenuntersichtgerät Ende November die Lennebrücke ganz genau an. Auch von unten. Mit einem gelenkigen Teleskoparm konnte eine Arbeitsbühne direkt unter die Brücke schwenken. So konnten kritische Stellen aus der Nähe betrachtet werden.

Verkehrszählung 2021: Warten aufs Ergebnis

Gefunden wurden nur kleine, herausgedrückte Steinchen. Reparaturen gingen ohne Probleme über die Bühne. „Die Standsicherheit der Brücke ist gegeben“, so Andreas Berg. 2015 fuhren 12 000 Fahrzeuge am Tag über die Brücke, darunter 775 Schwerlaster. Die Ergebnisse der Zählung von 2021 liegen noch nicht vor.

Zudem gibt es keine Informationen über die Auswirkungen der A 45-Sperrung auf die Strecke durch Nachrodt. Wie viel Verkehr „holpert“ nun über die einspurig befahrbare Brücke? In der ganzen Region gibt es seit der Sperrung der Autobahn ein extrem erhöhtes Verkehrsaufkommen, auch in der Doppelgemeinde. Doch nur an sogenannten Knotenpunkten gab es bislang Untersuchungen.

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