Frei spielen – wo und wie man möchte

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Ein "guter Koch" hat immer alle Zutaten.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall. Und so schmeckt das imaginäre Essen aus Laub und Sand, aus gesammelten Steinen einfach köstlich. „Hmm“, meinen die Kinder und löffeln am Mund vorbei. Kochen im Tipi. Oder Schaukeln ins Reich der Begeisterung auf der Wackelbank in der Turnhalle. Frei sein in den Entscheidungen, frei spielen, wo und wie man möchte: So setzt die katholische Kita St. Elisabeth das Thema „Kinder brauchen Freiräume“ um, das beim Weltkindertag in diesem Jahr als Motto gilt.

Das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef Deutschland ruft Bund, Länder und Kommunen dazu auf, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Die Kinderrechtsorganisationen appellieren an Politikerinnen und Politiker, die Meinung der nachwachsenden Generation ernst zu nehmen und ihre Belange bei Entscheidungen, die sie betreffen, durchgehend zu berücksichtigen.

Kinder der 261 Einrichtungen des Zweckverbandes der katholischen Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen machten durch Aktionen in ihren Einrichtungen oder an öffentlichen Plätzen auf das Grundrecht aufmerksam.

 In der Kita St. Elisabeth gab es zuvor eine richtige Kinderkonferenz, in der die Wünsche der Mädchen und Jungen gesammelt wurden. Toben stand ganz oben an. Und auch ein Papphaus wollte gern „bewohnt“ werden. Nur der Wunsch einiger Kinder, doch bitte mit dem Handy oder Tablet spielen zu dürfen, wurde nicht erfüllt. Die Kindertagesstätte ist handyfreie Zone. Übrigens: Damit auch die Eltern wissen, was sich ihre Schützlinge unter „Freiräume“ vorstellen, malten die Kinder Postkarten mit ihren Wünschen.

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