Weihnachtsmarkt in Rennerde lockt mit Frühstart

Schnee mitten im August

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Im passenden Outfit unterwegs ...

Nachrodt-Wiblingwerde – So muss sich Weihnachten auf Hawaii anfühlen – gut, die Palmen fehlten, aber sonst eigentlich nichts. 30 Grad, Sonne, Weihnachtslieder, Schnee und Nikoläuse: Das ist der Sommer-Weihnachtsmarkt in Rennerde. Hunderte Menschen in Shorts und Nikolausmütze pilgerten gut gelaunt durch das kleine Dorf.

 Es ging vorbei an Eseln, Kindern, die im Pool platschten, Hühnern, die sich sonnten und Rennerdern, die im Garten arbeiteten. Ein bizarres Bild – und nichts deutete auf Weihnachten hin. Am Café Klunterbunt angekommen änderte sich dies jedoch schlagartig. Das Eintauchen in eine andere Welt begann. In der Luft lag der Duft von Bratwurst, Weihnachtsgebäck und Glühwein. Schnee rieselte in großen Flocken vom Himmel und die Menschen sangen Weihnachtslieder. Die urigen Hütten luden zum Bummel über den Weihnachtsmarkt ein. „Weihnachtsmarkt ohne abgefrorene Füße und Hände - das ist doch super“, freute sich ein Besucher aus Ennepetal. „Stimmt, aber der Glühwein schmeckt bei der Hitze nicht, da bleibt man lieber beim kühlen Bier“, ergänzte seine Begleitung lachend. Auch für die Händler an den Ständen war es etwas ungewöhnlich mitten im Sommer Weihnachtssachen zu basteln. „Ja, es stimmt schon, Weihnachtsmänner bei 30 Grad zu bemalen, fühlt sich etwas seltsam an. Aber auch so beginnen wir mit den Arbeiten ja deutlich vor Weihnachten“, erklärte Künstler Alois Sauer. Der Dahler ist bereits zum vierten Mal dabei. Bereits am Samstagabend war das Gelände rund um das kleine Dorfcafé gut gefüllt. Deutlich mehr als 100 Besucher waren gekommen. „Heute lassen wir es noch etwas ruhiger angehen. Morgen kommt dann natürlich auch der Nikolaus“, erklärte Norbert Grebe. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Gisela Gundermann organisierte er das ungewöhnliche Event. Neben Bekannten und Freunden waren auch etliche andere Gäste gekommen. Dabei waren beispielsweise auch ein Kegelclub und jede Menge Rennerder. Es kamen aber auch Gäste, die eine deutlich weitere Anfahrt hatten, beispielsweise aus dem Ruhrgebiet. Das ungewöhnliche Event bekommt immer mehr Fans. Im vierten Jahr warten die einen oder anderen schon sehnsüchtig auf den nächsten Termin – und den wird es gewiss geben.

Galerie im Internet www.come-on.de

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