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Weihnachtsmarkt im August: 14 Aussteller am Wochenende im MK

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Norbert Grebe und Gisela Gundermann freuen sich auf den Weihnachtsmarkt im Sommer.
Norbert Grebe und Gisela Gundermann freuen sich auf den Weihnachtsmarkt im Sommer. © Fischer-Bolz, Susanne

Die Scheune ist hergerichtet, die Lichterketten hängen, bunte Kugeln baumeln allerorts. Der Weihnachtsbaum steht sowieso das ganze Jahr: Was fehlt, ist die Schneekanone - noch.

Nachrodt-Wiblingwerde - „Die hole ich erst Samstagmorgen“, erzählt Norbert Grebe, der mit seiner Frau Gisela Gundermann zum siebten Mal einen „Weihnachtsmarkt im August“ mit allem Drum und Dran am Café Klunterbunt in Rennerde veranstaltet. Samstag und Sonntag, 20. und 21. August, gilt dann wieder die Devise „Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl!“.

Dass dieses Mal eben dieses Gefühl auch etwas mulmig ist, liegt an den gestiegenen Preisen. „Die Bratwürstchen kosten mittlerweile 1,25 Euro das Stück im Einkauf. Und wir wollen ja vernünftige haben, keine Schlabberlappen“, erzählt Norbert Grebe lachend. Noch schlimmer sieht es bei den Haxen aus. 2,40 Euro das Stück. „Und die werden nur noch einzeln verkauft“, sagt Norbert Grebe. Für ihn steht fest: Die gestiegenen Preise werden nicht an die Weihnachtsmarkt-Gäste weitergegeben. „Dann ist es leider Gottes für uns so, aber diese Preise kann man bei so einem Markt nicht weitergeben, dann darf man gar kein Fest mehr machen.“ Die Haxen kosten im Rahmen des Weihnachtsmarktes nun fünf Wertmarken (bei 50 Cent pro Marke).

Das gesamte Deko-Weihnachtsprogramm

Das festliche Programm geht am Samstag von 18 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr über die Bühne. Mittlerweile sind es 14 Aussteller, die natürlich das ganze Deko-Weihnachtsprogramm anbieten. Zwei Programmpunkte gibt es nur am Sonntag: den Auftritt der Linesteppers aus Lasbeck und das Ponyreiten vom Schmitz-Pferdeerlebnishof. Ob sich der Weihnachtsmann auch auf ein Pony setzen wird? Dirk Grote spielt den Weihnachtsmann, der mit einem fröhlichen „Ho-Ho-Ho“ durch Rennerde ziehen wird, während die Besucher wieder mit Shorts und Nikolausmützen erwartet werden.

„Ich bin guter Dinge, dass es am Wochenende nicht regnet“, sagt Norbert Grebe. Bis jetzt gab es in all den August-Weihnachtsmarkt-Jahren nur strahlenden Sonnenschein, während der künstliche Schnee vom Dach rieselte. So soll es auch jetzt wieder sein.

Auto rechtzeitig abstellen

Da es in Rennerde Parkprobleme gibt und das ganze Dorf nicht verstopft werden soll, dürfen die Weihnachtsmarkt-Besucher ihre Autos auf dem Feld vor Rennerde abstellen. Eine Beschilderung wird es ab Freitag geben. Wenn wie im vergangenen Jahr 750 Weihnachts-Begeisterte kommen, sollten diese lieber ein paar Meter zum ungewöhnlichen Festtreiben laufen.

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