Lennehalle in Nachrodt

Wegen Missverständnis: Weniger Blutspender als erhofft

Markus Windgassen spendete zum 14. Mal Blut in Nachrodt.
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Markus Windgassen spendete zum 14. Mal Blut bei der Aktion in Nachrodt.

79 waren angemeldet, 91 sind gekommen: Mit der Anzahl der Blutspender in Nachrodt blieb das Ergebnis unter den Erwartungen. Dafür könnte es eine Erklärung geben.

Nachrodt-Wiblingwerde –Wahrscheinlich, so vermutet das Blutspendeteam um Daniel Wolff, lag es an einem Missverständnis. Augenscheinlich hatten einige Blutspender geglaubt, dass die Lennehalle als Testzentrum belegt ist und deshalb keine Blutspende würde stattfinden können. Tatsächlich schloss das Testzentrum aber für die Zeit der Blutspende.

Für die Spender selbst war es ein sehr entspannter Nachmittag und Abend, an dem sechs Ehrungen stattfanden. Peter Groß wurde für seine 75. Blutspende ausgezeichnet, ebenso Harald Lange. „Ich nehme immer den rechten Arm“, erzählte der Geehrte schmunzelnd, während andere Blutspender auch mal wechseln.

Acht Freiwillige dürfen nicht spenden

Und manche gucken auch lieber nicht hin, wenn die Nadel gesetzt wird, wie Markus Windgassen zum Beispiel, der zum 14. Mal Blut spendete. Da er selbst schon bei Operationen auf das Blut anderer angewiesen war, weiß er um die Wichtigkeit der Blutspende.

Zum zehnten Mal spendeten Carsten Hegemann, Elisabeth Degener, Sandra Lüttringhaus und Frank Urban. Zwei Erstspender wurden von Sarah und Petra Fischer sowie von Annette Heumann begrüßt. Ein dritter wäre Heinrich Limbert gewesen, der sehr gern wollte, aber wegen eines zu niedrigen Blutdrucks wieder nach Hause geschickt wurde. „Beim nächsten Mal klappt es“, meinte er zuversichtlich. Insgesamt wurden acht potenzielle Blutspender zurückgestellt. Nächster Spendetermin: 4. August in der Lennehalle.

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