Wechsel an der Spitze des Bürgerbus-Vereins

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Der Alte geht, der Neue kommt: Nach mehr als 10 Jahren steht Peter Ernst nicht mehr als erster Vorsitzender für den Bürgerbusverein Nachrodt-Wiblingwerde zur Verfügung. Herbert Ferreau, seit einigen Jahren aktiver Fahrer im Verein und allen Nachrodt-Wiblingwerdern noch bekannt durch seine Funktion als Verwaltungschef der Doppelgemeinde, tritt in seine Fußstapfen.

Johannes Illerhaus, zweiter Vorsitzender, bedankte sich am Donnerstag während der Jahreshauptversammlung des Vereins in der Rastatt im Namen aller Anwesenden für die vielen Stunden Arbeit und jede Menge Herzblut, die Ernst in diese Aufgabe gesteckt hat. „Viele schöne Momente und super organisierte Ausflüge haben wir dir neben all der Verwaltungsarbeit, die du geleistet hast, zu verdanken“, ließ Illerhaus die Jahre noch einmal Revue passieren.

Aber zunehmende Differenzen mit der MVG vor allem im Zusammenhang mit dem Verkauf des alten Busses führten im vergangenen Jahr zu sehr kontroversen Diskussionen innerhalb des Vorstandes und der Fahrerschaft, an deren Ende Peter Ernst Anfang August 2009 sein Amt niederlegte.

Peter Bökenkötter, Mitarbeiter der MVG, überreichte einen Blumenstrauß an den scheidenden Vorsitzenden. Herbert Ferreau bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. Er sei sich dessen bewusst, dass dieses Amt kein leichtes sei und er eine große Verantwortung übernehme: „Aber ich hoffe auf die Unterstützung von Vorstand und Fahrern“.

Noch eine Veränderung gibt es in den Reihen des Vorstandes. Ottmar Lingemann trat aus persönlichen Gründen vom Amt des Kassenwartes zurück. Seine Aufgaben übernimmt Wolfgang Simon, der über lange Jahre selbst am Lenkrad des Busses gesessen hat. In Zukunft werden drei Mitglieder des Vereins, die zusätzliche Aufgaben übernommen haben, den erweiterten Vorstand als Beisitzer unterstützen. Gewählt wurden: Josef Fieroch (Fahrdienstleiter), Hartwig Panne (Fahrzeugwart) und Gerlinde Sülberg-Müller (Pressewartin).

Geschäftsführer Reinhard Ittershagen hob in seinem Geschäftsbericht immer wieder den engagierten Einsatz aller Fahrer und Fahrerinnen hervor, ohne die der Bürgerbusbetrieb nicht laufen würde. Obwohl sechs von ihnen altersbedingt ausgeschieden seien und momentan „nur“ 19 Ehrenamtliche ihren Dienst am Steuer verrichten, wurde der Fahrbetrieb ohne große Probleme durchgeführt.

Auch der strenge Winter habe kaum zu Ausfällen geführt, sagte Ittershagen. Lediglich die Strecken Richtung Brenscheid und durch Einsal waren an mehreren Tagen nicht oder nur sehr schwer passierbar.

Über den täglichen Fahrdienst hinaus will der Bürgerbusverein aber auch in diesem Jahr wieder aktiv werden. So werden schon traditionsgemäß die Sommeraktion der katholischen Kirche, die Nachrodter Mahlzeit und der Nachrodter Weihnachtsmarkt unterstützt.

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