Wasserleitung in der Lennehalle beschädigt

(Symbolfoto)

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Duschen in der Lennehalle können seit einiger Zeit nur noch eingeschränkt genutzt werden. Der Grund ist ein Wasserschaden, dessen Umfang die Gemeinde bis jetzt nicht nicht endgültig ermitteln konnte.

Von Volker Griese

In der Sitzung des Rates erfuhren die Politiker am Montagabend erst im nichtöffentlichen Details der Angelegenheit, weil die Gemeinde derzeit noch in Verhandlungen mit der Versicherung steht. Auf Anfrage des Altenaer Kreisblatts erläuterte Bürgermeisterin Birgit Tupat, dass Wasser aus einer defekten Leitung in den Estrich eingedrungen sei. Die genaue Schadensstelle müsse aber zunächst lokalisiert werden. Der Ermittlung der Schadenshöhe ist wohl auch deshalb nicht ganz einfach, weil für die Fliesen, die bei einer Behebung des Schadens unweigerlich beschädigt werden müssen, kein Ersatz mehr erhältlich sind. „Die Halle ist ja auch schon rund 40 Jahre alt“, gab Bürgermeisterin Tupat zu bedenken. Gut möglich ist nun also, dass der Bodenbelag großzügig ausgetauscht werden. „Die Sporthalle kann aber genutzt, nur beim Duschen müssen sich die Sportler unter Umständen arrangieren“, versicherte Tupat, dass Schul- und Vereinssport unter kleinen Einschränkungen weiterhin möglich sei.

Ebenfalls im nichtöffentlichen Teil erteilte der Rat am Montagabend den Auftrag zur Beschaffung einer neuen Finanzsoftware für die Gemeindeverwaltung. In den meisten anderen Kommunen sei die bereits eingeführt, jetzt dränge der kommunale IT-Dienstleister Citkom darauf, dass auch Nachrodt-Wiblingwerde endlich nachziehe, erklärte Bürgermeisterin Birgit Tupat. Bis zu 80 000 Euro muss die Gemeinde in das Computerprogramm investieren. „Wir gehen aber davon aus, dass es etwas günstiger wird, weil vieles nach Aufwand berechnet wird“, hofft die Bürgermeisterin, dass beispielsweise bei der Schulung der Mitarbeiter noch etwas sparen lässt.

Im öffentlichen Teil der Sitzung regelte der Rat schließlich noch einige personelle Fragen. So benannte die CDU-Fraktion gut sieben Monate nach der Kommunalwahl ihre neuen Sachkundigen Einwohner für den Sportausschuss und für den Sozial- und Kulturausschuss. Als Mitglieder mit beratender Stimme, aber ohne Stimmrecht sollen Iris Krutz (Sportausschuss) und Tanja Edelhoff (Sozial- und Kulturausschuss) den Gremien angehören. Der Rat stimmte diesen Vorschlägen erwartungsgemäß einstimmig zu.

Durch den Weggang von Verwaltungsfachwirt Ingo Levermann, der die Gemeindeverwaltung am Jahresende in Richtung Bezirksregierung verlassen hat, musste dessen Nachfolger im Beirat der Stadtwerke Iserlohn benannt werden. Auf Vorschlag von Bürgermeisterin Birgit Tupat übertrug der Rat diese Aufgabe Diplom-Ingenieur Dirk Röding.

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