Stromausfall und ein Waldbrand

Mitglieder des Krisenstabes bei der Arbeit. Alles lief ruhig und koordiniert ab. Kling: „Das Team hat sich bewährt!“

Nachrodt-Wiblingwerde -   Die Feuerwehr wurde am Freitag, 4. April, durch den großflächigen Stromausfall von 17.15 Uhr bis 21 Uhr in allen Ortsteilen auf besondere Art gefordert. So fielen bei Patienten in Pflegeeinrichtungen die Sauerstoffgeräte aus, Aufzüge blieben stecken und Schiebetüren ließen sich nicht mehr öffnen.

Kling: „Unnötigerweise mussten die Einheiten zu einem Flächenbrand nach Eilerde ausrücken, da Anwohner in einem Waldgebiet ein Feuer angefacht hatten.“

Gegen 18 Uhr fielen die ersten Kommunikationsmittel und Telefonanlagen aus, so dass die Feuerwehr verstärkt in den Wohngebieten präsent war, um Notrufe per Funk weiterzugeben. Ebenso wurden Informationen über das Radio und das Internet verbreitet. Alle Einsätze wurden vom „Stab SAE“, dem Führungsgremium für außergewöhnliche Ereignisse, vom Gerätehaus Nachrodt aus geführt. Diesem Stab gehören neben der Leitung der Feuerwehr weitere Führungskräfte der Blauröcke, die Bürgermeisterin und der Fachbereichsleiter Öffentliche Ordnung an. Ebenso fanden sich Mitarbeiter des Baubetriebshofs bei der Feuerwehr ein und stimmten ihre Maßnahmen untereinander ab.

In Arbeitsteilung wurden Einrichtungen und Gebäude kontrolliert, es wurde medizinischer Sauerstoff organisiert, mit den Stadtwerken die Wasserversorgung abgestimmt und viele weitere Maßnahmen koordiniert. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch Helfer des DRK Altena-Nachrodt.

Um Mitternacht konnten die letzten Einsatzkräfte wieder einrücken, nicht ohne zuvor noch einmal die Alten- und Pflegeheime kontrolliert zu haben und die gesicherte Wasserversorgung mit Trink- und Löschwasser gecheckt zu haben. (Ausführlicher Bericht in der Ausgabe von Montag, 7. April.)

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