Ideen für das "Stiefkind" der Lennehalle

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Viele Vereinsvertreter waren bei der Ideenschmiede für den Vorraum der Lennehalle dabei.

Nachrodt-Wiblingwerde - Eine Gemeinde als Projektträger? Warum nicht. Nachbarstädte machen es doch auch. Für Mountainbiketrails oder Wanderwegenetze beispielsweise. Und so setzt jetzt die Gemeindeverwaltung Nachrodt-Wiblingwerde den Hut auf für ein ganz besonderes Vorhaben: für eine Verwandlung des Vorraums der Lennehalle mit interessanten Nutzungsmöglichkeiten.

 Um „Weichenstellung“ ging es am Donnerstagabend (30.November) an der Hagener Straße 96. Viele Vertreter von Parteien und Vereinen – darunter der TuS Nachrodt, der Kulturschock, der Bürgerbusverein, der Schießclub, der Heimat- und Verkehrsverein, der Siedlerbund und die Sportvereinigung – kamen zur ersten Ideenschmiede.

Dabei wurde beispielsweise die Möglichkeit diskutiert, ein Ernährungsprogramm anzubieten. Christian Pohlmann hatte die Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin Mareike Salm mitgebracht, die sich entsprechende Kurse – Ernährungsberatung bei Adipositas oder Rheuma beispielsweise oder gesunde Ernährung für Kinder – auch längerfristig vorstellen kann.

Ziel soll eine vielfältige Nutzung des aktuellen „Stiefkindes der Lennehalle“ sein mit neuem Küchenbereich, Beamer und Leinwand für Schulungen und Lehrgänge, mit der Möglichkeit, Erste-Hilfe-Kurse anzubieten und vieles mehr. Nicht zu vergessen: Der Raum soll auch weiterhin bei Veranstaltung als Cafeteria genutzt werden können. „Wir schreiben jetzt alle Vereine an“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat und ist sehr positiv gestimmt, dass die Vorstellungen auch ins Förderprogramm „Leader“ passen. Kathrin Hartwig und Silke Erdmann sind die Leader-Ansprechpartnerinnen, die beim ersten „Nachrodt-Stepp“ auch dabei waren.

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