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Von der Currywurst beim Weihnachtsmarkt

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Die Preise für Currywurst Pommes sind allerorts gestiegen, sollen aber beim Weihnachtsmarkt moderat sein
Die Preise für Currywurst Pommes sind allerorts gestiegen, sollen aber beim Weihnachtsmarkt moderat sein © IMAGO/ildi

Über den Nachrodter Weihnachtsmarkt bummeln, Glühwein trinken, eine Currywurst bestellen, sich mit Freunden treffen. Klingt gut. Aber was ist mit den Preisen?

Nachrodt-Wiblingwerde – 8,90 Euro für eine Currywurst Pommes. Das zahlt derjenige, der im Ruhrpark Bochum beim Shopping eine kurze Pause einlegt und angesichts der Preise dann wahrscheinlich doch lieber den Hunger auf einem kleinen Weihnachtsmarkt stillt. In Nachrodt am Samstag und Sonntag gibt es die Möglichkeit. Denn die Preise sind dort noch moderat, obwohl „es auch etwas teurer werden muss“, sagt Sabine Karisch, Vorsitzende des Trägervereins Gartenhallenbad.

Fett für die Pommes extrem teuer

Der Förderverein Gartenbad bietet Bratwurst, Currywurst und Pommes beim Weihnachtsmarkt am Holensiepen an. „Früher haben wir für einen Zehn-Liter-Eimer Fett 8,99 Euro bezahlt, heute kostet er 25 Euro“, sagt Sabine Karisch. Doch das Fett wird für die Pommes benötigt. Also kann man schlecht darauf verzichten. Lebensmittel teurer, das Gas teurer. Für die Standbetreiber ein echter Kummer. „Wir haben früher Pommes für 1,50 Euro verkauft, jetzt nehmen wir dann zwei Euro für die Kinder und für die große Schale für Erwachsene drei Euro“, so Sabine Karisch. Eine Bratwurst kostet drei Euro, früher zwei. Sabine Karisch hat Sorge, sechs Euro für die Currywurst-Pommes zu nehmen, vielleicht wird es also doch weniger. „Ich würde sagen fünf Euro, denn es soll ja ein Fest für Familien sein. Das muss also bezahlbar sein. Aber der Verein kann ja auch nicht draufzahlen. Es ist wirklich schwierig“, findet Sabine Karisch. Da denken viele an frühere Zeiten: Anfang der 1980er Jahre war die Currywurst nämlich für 1,50 Mark zu haben.

80 Kilo Pommes

Sabine Karisch hat kleine Pommes-Tüten für Kinder besorgt: „Da können sich die Kinder die Hände dran erwärmen und die Schälchen fliegen dann nicht durch die Gegend. „Ich möchte nicht, dass wir Lebensmittel in den Müll werfen. Deshalb habe ich auch die Bestellung relativ gering gehalten. Bestellt sind 700 Würstchen und 80 Kilo Pommes. Was weg ist, ist weg.“

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