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Vollsperrung von wichtiger A 45-Umleitung: Jetzt schaltet sich SIHK ein

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Für die Sprengung der Felsnase will Straßen.NRW die B236 für mehrere Monate sperren.
Für die Sprengung der Felsnase will Straßen.NRW die B236 für mehrere Monate sperren. © Fischer-Bolz, Susanne

Erst die A45, jetzt die wichtige Umleitungsstrecke. Die SIHK schaltet sich ein und wird deutlich, was sie von der geplanten Vollsperrung der B236 in Nachrodt hält. „Diese weiteren Belastungen führen zu enormen Wettbewerbsverzerrungen.“

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) fordert bei der angekündigten Vollsperrung der B236 in Nachrodt-Wiblingwerde sowie der erforderlichen Sanierung der L694 in Lüdenscheid-Wettringhof, den Planungs- und Umsetzungszeitraum deutlich zu verkürzen.

„Nicht mehr zu vermitteln“

Beide notwendigen Maßnahmen behindern den Individual- und Wirtschaftsverkehr zusätzlich zum Abriss und Neubau der A45-Talbrücke Rahmede erheblich. „Die durch die Autobahnbaustelle notwendigen kilometerlangen Umleitungsrouten werden durch diese Maßnahmen auf den Umleitungsstrecken nochmals stark verlängert. Ein deutlich größerer Zeitaufwand und noch längere Fahrtstrecken mit entsprechend wachsenden Kosten sind die Folgen, die sowohl für die Pendler, aber auch für den gesamten Wirtschaftsverkehr nicht mehr zu vermitteln sind“, mahnt der SIHK-Geschäftsbereichsleiter für Standortpolitik Christoph Brünger und ergänzt: „Insbesondere die durch das Hochwasser und jetzt die Autobahnsperrung stark gebeutelte südwestfälische Wirtschaft darf nicht weiter negativ belastet werden. Die jetzt zusätzlichen Sperrungen im Bundes- und Landesstraßennetz müssen ganz dringend zeitlich auf ein Minimum reduziert werden. Anderenfalls führen die weiteren Belastungen zu enormen Wettbewerbsverzerrungen, die sich langfristig nicht kompensieren lassen und zu Totalausfällen führen werden.“

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