Nachrodter Grundschüler stimmen auf Weihnachten ein

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Das vierte Schuljahr spielte in der Lennehalle das Geschehen der Heiligen Nacht nach: Die Hirten lagern auf dem Feld, während Maria und Josef im Stall eine Bleibe gefunden haben.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Voll besetzt waren die Zuschauerränge in der Lennehalle. Eltern, Geschwister, Omas und Opas der Nachrodter Grundschüler waren gekommen, um die weihnachtlichen Darbietungen am letzten Schultag des Jahres zu erleben.

Schulleiter Johannes Illerhaus wies noch schnell auf die lange Tradition des Weihnachtssingens hin, das es allen ermögliche gut eingestimmt in die Weihnachtsferien zu gehen, dann begann auch schon das knapp einstündige Programm. Zum Auftakt sangen alle das Lied von den „dicken roten Kerzen“, wobei den Kindern die Liedzeile „bis Weihnachten ist es nicht mehr weit“ besonders leicht und laut über die Lippen kam.

Die Schüler der Klassen 1a und 1b gingen dann gemeinsam einem weihnachtlichen Geheimnis nach, das der Dichter James Krüss in seinem Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ beschrieben hat. Von sonderbaren Fährten war da die Rede, die das nur in der Weihnachtszeit aktive Tierchen hinterlässt.

Zu „Ballade pour Adeline“ führte die Klasse 2a anschließend einen stimmungsvollen Lichtertanz auf, ehe die 2b die Zuhörer mit Rolf Krenzers Gedicht „In der Weihnachtszeit leuchten viele Kerzen“ aufforderte, die Herzen für das Fest der Liebe zu öffnen.

Die Klassen 3a und 3b setzte mit dem Lied „Kommt und seht“ von Christoph Zehender und Johannes Nitsch anschließend noch einen musikalischen Glanzpunkt, ehe mit dem Krippenspiel der Viertklässler der Höhepunkt der Veranstaltung anstand. In einer kurzen, aber liebevoll inszenierten Darbietung erzählten sie von der Herbergssuche Marias und Josefs und von der Verkündigung an die Hirten. Der größte Teil der Schüler flankierte dabei die Spielfläche, für die Schulhausmeister Gerhard Panne Häuserkulissen und den Stall von Bethlehem gebaut hatte, als „Sternenchor“: Auf dem Kopf trugen die Mädchen und Jungen kleine, gelbe Sterne und symbolisierten damit den Nachthimmel über dem Geschehen. Dazu trugen sie schwungvolle Lieder vor, die beispielsweise den Gang der Hirten vom Feld bis an die Krippe überbrückten.

Zum Schluss versammelten sich noch einmal alle 180 Mädchen und Jungen vor der Tribüne, und aus Dutzenden von Kinderkehlen erklang nun das englische Abschiedslied „Auld Lang Syne“, begleitet von Florian Rosenthal am E-Piano. Damit nahmen die die Grundschüler symbolisch Abschied von der Schule – zumindest bis zum 7. Januar. Dann sind die Weihnachtsferien vorüber. ▪ Volker Griese

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