Vorwiegend freudige Klänge zum Adventsauftakt

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Der Gemischte Chor IMGV Eintracht Veserde hatte beim Adventskonzert seinen letzten Auftritt.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Fast ausverkauft war die Lennehalle am Sonntag beim adventlichen Konzert der Chöre aus Nachrodt-Wiblingwerde und Veserde. Das freute alle Beteiligten, da der Reinerlös des Abends für die fünf Kindergärten in Nachrodt-Wiblingwerde bestimmt war.

In die freudigen Klänge zur Begrüßung des Advent mischte sich allerdings ein Wermutstropfen. Für den Gemischten Chor Eintracht Veserde unter der Leitung von Rolf Bürgermeister markierte der Auftritt das Ende einer langen Geschichte (wir berichteten). Die Sänger und Sängerinnen verabschiedeten sich mit Manfred Bühlers „Seht, es kommt die heilige Zeit“ und „Licht in der Nacht“, Heinrichs Knoches „Zu Weihnachten klingen die Glocken so klar“ und Rudolf Deschs „Hört es klingt vom Himmelszelt“.

Drei weitere Chöre begleiteten die Veserder auf ihrem letzten schweren Weg: der Männergesangverein Frohsinn Nachrodt, der Chor der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde und der MGV Wiblingwerde 1895. Dessen Chorleiterin Alfia Möllmann hatte die Mädchen Marena und Elena mitgebracht, die den Chor bei den vertrauten und geliebten Liedern „Alle Jahre wieder“ und „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ unterstützten. Hier durfte auch das Publikum erstmals miteinstimmen.

Der Posaunenchor des CVJM Wiblingwerde unter Leitung von Rainer Nowak hatte das Programm mit dem Klassiker „Tochter Zion“ eröffnet und brachte im Laufe des Konzerts auch „Jingle Bells“ und als liebevollen Rausschmeißer „Winter Wonderland“ zu Gehör. Der Chor der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde hatte sich unter der Leitung von Ortrud Itzigehl sogar mit einem Schlagzeuger verstärkt und brachte rhythmisch viel Schwung in das Konzert.

Nach rund zwei Stunden, durch die Karl-Kurt Heering als Moderator des Abends die Gäste geführt hatte, überreichte Hans Jürgen Hohage Blumen an die Chorleiter – stellvertretend für deren Chöre. Zum großen Finale trafen sich der MGV Frohsinn und der MGV Wiblingwerde 1895 zu einem gemeinsamen „Gloria“ auf der Bühne. Die anderen Chöre und die Zuhörer stimmten schließlich mit ein beim adventlich-unvermeidlichen „Macht hoch die Tür“. Vor der Tür begrüßte Neuschnee die Konzertbesucher, die fröhlich und bestens eingestimmt auf die Adventszeit nach Hause strebten. ▪ Thomas Krumm

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