Viele kleine Maßnahmen

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Systematisch haben sich die Mitglieder des Sozialausschusses vor ihrer jüngsten Sitzung die Kinderspielplätze der Doppelgemeinde vorgenommen. Große Veränderungen stehen nicht an, im Detail wird sich aber an mehreren Stellen etwas tun. So zeichnete es sich klar ab, dass der Spielplatz „Schulten Wiese“ nicht mehr genutzt werde; zumindest nicht von Kindern. Die dort vorhandenen Spielgeräte sollten besser zur Aufwertung an anderer Stelle genutzt werden, war sich der Ausschuss einig. Konkret genannt wurde der Platz „Im Grund“.

Neue Wackeltiere sollen für die Spielplätze in Veserde und am Wiblingwerder Friedhof angeschafft werden, ein neuer Bodenbelag ist bestellt für den Spielplatz an der Ehrenmalstraße. „Noch mal dran“ muss der Landschaftsgärtner am Spielplatz am Baugebiet Niggenhuser Hof. Dort sollte ein begrüntes „Zelt“ entstehen, doch die Pflanzen sind nicht angegangen. Hier werde nachgebessert, erfuhr das Gremium. Geklärt werden muss noch, was mit den hohen Nadelbäumen am Spielplatz Eichendorffstraße geschehen soll. Der Verwaltung liegt ein Angebot einer Firma vor, diese Tannen für 3000 Euro zu beseitigen. Zudem sollen Überlegungen angestellt werden, wie an dieser Stelle mit Zaunfundamenten umgegangen wird, die aus dem Boden herausschauen. Sinnvoll sei es im Grunde nur, den Boden dort anzuheben, war sich der Ausschuss einig.

Ausschussvorsitzender Stefan Herbel sprach sich dafür aus, größere Maßnahmen in den Haushalt für 2012 zu legen.

Unklar blieb, welche Alternative zum Spielplatz Nachrodter Feld gefunden werden kann - er soll bekanntlich dem Brückenneubau weichen. Als Ersatzstandorte, das zeigte eine kurze Debatte, käme nur die Fläche zwischen dem Haus Nachrodt und der Kirche in Frage – oder aber der Märkische Platz. Als Baubeginn für die neue Brücke wurde im Sozialausschuss das Jahr 2014 genannt. ▪ tk

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