Sternsinger sammeln 7100 Euro für Kinder

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Gut gelaunt im Sinne einer guten Sache unterwegs: Die Sternsinger in der Doppelgemeinde. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ An das prima Ergebnis des Vorjahres konnten die Sternsinger in der Doppelgemeinde nicht ganz anknüpfen – aber sie haben trotzdem allen Grund, mit Stolz auf ihre Leistung zu blicken.

Im Grunde rundherum zufrieden zeigte sich Johannes Fischer, der die diesjährige Sammelaktion als Mitglied des Gemeinderates mit organisiert hat. Zum Team gehörten 34 Kinder sowie 17 Begleiter und Betreuer, die sich auch um die Mittags-Verpflegung der Kinder kümmerten. Damit könne derzeit in Sachen „Sternsinger-Aktion“ in der Doppelgemeinde nicht von Nachwuchsmangel gesprochen werden, freut sich Johannes Fischer. Mit dem Wetter habe man drüber hinaus an beiden Tagen zweifellos Glück gehabt, so Fischer weiter. Es habe auch schon Jahre gegeben, wo man die Sammlung wegen starker Schneefälle abbrechen musste.

Der Empfang sei ganz überwiegend freundlich gewesen. „Viele freuen sich auf den Besuch der Sternsinger und warten schon auf uns“, weiß Fischer zu berichten, dass das Brauchtum für viele Einwohner in der Zeit nach dem Weihnachtsfest einfach dazu gehört. Die Fälle, wo man der Gruppe die Tür vor der Nase zu gemacht habe, seien die Ausnahme. Es kamen 7100 Euro zusammen.

Pastor Hermann-Josef Lösing hatte die Sternsinger am Sonntag in der heiligen Messe entsendet und ihren Einsatz für die notleidenden Kinder in aller Welt sehr gelobt. Er hat die Kreide und die Aufkleber mit dem Segenszeichen gesegnet und auch die Sternsinger selbst. Danach sind die Kinder in Gruppen ins Gemeindegebiet ausgeströmt. Die Begleiter hatten Schilder im Auto mit Hinweisen darauf, dass die Sternsinger unterwegs sind. Im katholischen Vereinshaus hatten sich am Sonntag schon viele Süßigkeiten gestapelt, von der ersten Tour am Samstag. Da waren die Kinder in Wiblingwerde unterwegs.

Und die Aktion ist noch nicht zu Ende. Am Dienstag geht es um 16.30 Uhr im katholischen Vereinshaus zum Nachtreffen. Da werden die Süßigkeiten gerecht unter den Kindern verteilt. Sollten die Mengen an Süßigkeiten allzu üppig ausgefallen sein, so wurde ein Teil in der Vergangenheit auch schon mal ans Seca-Haus oder SOS-Kinderdorf gespendet. ▪ tk

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