Bauplätze für ein kleines Budget

Nachrodt-Wiblingwerde - Wie erwartet hat der Gemeinderat im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung am Montag die Erschließung des Neubaugebietes Alter Sportplatz Wiblingwerde vergeben. Schon in Kürze sollen dort die Bagger anrollen.

Den Zuschlag habe ein Dortmunder Straßenbauunternehmen erhalten, teilte Bürgermeisterin Birgit Tupat auf Anfrage des Altenaer Kreisblatts mit. Sie hoffe, dass mit den Arbeiten zur Erschließung des Baugebietes jetzt so schnell wie möglich, auf jeden Fall aber noch vor dem Winter begonnen werde. Dann könne auch mit der Vermarktung der etwa zehn Baugrundstücke schon bald begonnen werden. Sie sollen voll erschlossen über einen Makler zum Preis von 99 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. „Das sind also Grundstücke für den kleinen Geldbeutel“, betonte Tupat, dass sich hier auch Familien mit etwas schmalerem Budget den Traum von Eigenheim erfüllen können.

Außerdem hat der Rat beschlossen, für den Bauhof einen neuen Kleintraktor anzuschaffen. Rund 100 000 Euro machten die Politiker dafür locker. „Es handelt sich um ein Vorführfahrzeug, das noch für unsere Bedürfnisse umgerüstet werden muss“, erläuterte Bürgermeisterin Tupat. Der Kleintraktor soll ein 14 Jahre altes Fahrzeug gleichen Typs ersetzen, das bereits 5000 Betriebsstunden auf der Uhr hat und noch verkauft werden soll. Der Bauhof werde das neue Fahrzeug vielfältig einsetzen können, erklärte Tupat. Es werde in den nächsten Monaten für den Winterdienst in engen Bereichen wie auf Geh- und Schulwegen benötigt, im Sommer werde es unter anderem zum Rasenmähen auf öffentlichen Flächen benötigt. Die Anschaffung sei auch trotz der Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Stadt Altena notwendig gewesen, erklärte Tupat. Ein solcher Kleintraktor sei auch in Altena nicht vorhanden: „Die brauchen ein solches Fahrzeug nicht“, sagte die Bürgermeisterin.

Darüber hinaus hat der Gemeinderat dann noch die Ausrüstung des Wilhelm-Mestekämper-Stadions mit einem elektronischen Schließsystem beschlossen (wir berichteten). Für gut 8000 Euro sollen das Stadiontor und die Türen der Umkleidekabinen mit elektrischen Schließzylindern versehen werden, die über Chips angesteuert werden.

Im öffentlichen Teil der Sitzung hatte die Bürgermeisterin zuvor noch einmal die Sanierung der Ehrenmalstraße thematisiert. Nach aktuellen Erkenntnissen solle dort frühestens im Oktober mit der Erneuerung einer Gasleitung begonnen werden. „Mit dem Straßenbau kann dann also frühestens im Jahr 2015 begonnen werden“, sagte Tupat und sicherte zu, in dieser Angelegenheit am Ball bleiben zu wollen. - Volker Griese

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