Vereinstrio plant Attraktion am Gartenhallenbad

+
Der TuS-Vorsitzende Heinz Even präsentierte die Pläne für das Beachfeld am Gartenhallenbad. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ „Drei Mann in einem Boot“ – der Titel eines der bekanntesten Filme mit Heinz Erhardt könnte jetzt in leicht abgewandelter Form das Motto für ein neues Projekt am Gartenhallenbad liefern. Die Hauptrollen spielen dabei der Förderverein des Gartenhallenbades, der TuS Nachrodt und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

Der Förderverein und der TuS Nachrodt planen Großes: Ein Beachplatz soll her. „Wir sind zwar nicht die Erfinder einer solchen Anlage“, so der Vorsitzende des Fördervereines, Hans Wehr. „Aber wenn wir das gestemmt kriegen, haben wir nicht nur für die Gemeinde, sondern erst recht für das Gartenhallenbad eine ganz tolle Attraktion geschaffen.“ Dabei ist geplant, dass der neue Platz auf dem Gelände neben der Turnhalle und etwas unterhalb des Sportplatzes angebracht werden soll. Ganze 30 mal 30 Meter soll er messen. Er soll ein Beachvolleyball-Feld und zwei weitere Mehrzweckfelder beinhalten, auf denen man beispielsweise auch Badminton spielen oder andere Sportarten betreiben könnte.

Sand wird reichlich vorhanden sein. „Wir benötigen rund 310 Kubikmeter davon“, erklärte der Vorsitzende des TuS Nachrodt, Heinz Even, der auch das Gesamtkonzept vorstellte. Er durfte sich dabei des größten Interesses der rund 25 Teilnehmer, die zur Jahreshauptversammlung des Fördervereines am Dienstagabend in der Albert-Schweizer-Hauptschule in Nachrodt erschienen waren, absolut sicher sein. Denn das, was er dort präsentierte, wäre „für Nachrodt und für das doch relativ kleine Hallenbad eine Sensation“, wie Even meinte.

Genutzt werden soll die neue Anlage jedoch nicht nur von den Sportlern des TuS Nachrodt. Sie soll insbesondere allen Badegästen offen stehen. Gegen unbefugten Zutritt wird der Beachplatz durch einen Zaun geschützt sein. Die Erstellung des Platzes wird einen Betrag zwischen 10 000 und 20 000 Euro verschlingen. „Wir müssen, um das hinzukriegen, den größten Teil in Eigenarbeit leisten“, erklärte Wehr. Und dazu holte man sich die DLRG ins Boot. Die Planungsphase für das Projekt ist fast abgeschlossen, die Arbeiten sollen schnellstmöglich beginnen.

Auch Wahlen fanden anlässlich der Versammlung statt. Sowohl der Zweite Vorsitzende Hans-Peter Clever als auch Kassierer Jochem Demmer wurden einstimmig wiedergewählt. Demmer hatte zuvor einen zufrieden stellenden Kassenbericht vorgelegt. Wehr gab aber zu bedenken, dass es trotz der durch die Arbeit des Fördervereines zweifellos gestiegenen Attraktivität des Bades noch immer eines „Sahnehäubchens“ bedarf. Dies sieht er in der neuen Anlage. „Trotz des guten Kassenberichtes müssen wir also sparen“. Der Förderverein habe, so Wehr weiter, im vergangenen Jahr erheblich investiert. Dazu zählten unter anderem die neue Kinderrutsche und der Defibrillator. Jetzt stehe eine Investition bevor, die den Förderverein spürbar belasten werde. „Aber“, so Wehr kämpferisch, „wir kriegen das hin. Irgendwie.“ Die Vorzeichen dafür sind sehr gut. Denn Förderverein, TuS Nachrodt und DLRG haben bisher gut zusammengearbeitet. Deshalb dürften die Chancen, dass sich sowohl der TuS Nachrodt wie auch der Förderverein demnächst einen Erfolg mehr auf die Fahnen schreiben können, mehr als gut sein. Die Weichen sind jedenfalls schon gestellt. ▪ hb

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare