Ja zum Vereinsheim

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Ortstermin am Mestekämper-Stadion. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ In einer gemeinsamen Sitzung haben Planungs- und Sportausschuss grünes Licht für den Neubau des Vereinsheimes der Sportvereinigung Nachrodt gegeben. Dabei ist vorgesehen, den vorhandenen Kiosk abzureißen und an dieser Stelle ein Gebäude mit den Außenmaßen 7 mal 14 Meter zu errichten.

Das Grundstück gehört der Gemeinde. Aus Sicht der Verwaltung sollte der benötigte Grundstücksteil nicht verkauft werden. Es biete sich stattdessen an, einen langfristigen Mietvertrag mit der Sportvereinigung abzuschließen, sagte Bürgermeister-Stellvertreter Jürgen Röll. Einzelheiten müssten noch vertraglich festgelegt werden. Dazu müsse zum Beispiel auch ein Passus gehören, der die Verhältnisse im Falle einer Auflösung des Vereins regele. Ein erster Entwurf für einen Vertrag liegt vor.

Der Verein verfolgt mit dem Vorhaben einen ehrgeizigen Zeitplan. Im März soll es losgehen; und Mitte des Sommers soll das Vorhaben bereits erledigt sein.

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hatte der Rat auf Empfehlung des Sportausschusses vom Juli beschlossen, dass der Sportvereinigung Nachrodt die frei gewordenen Räume im ehemaligen Saunabereich im Untergeschoss der Turnhalle Holensiepen zur Verfügung gestellt werden. Es sollte allerdings geprüft werden, ob ein Teil der Sauna für die Erweiterung des Kraftraumes genutzt werden kann. Ergebnis: Es ist möglich, den Raum zu teilen. Dies führt jedoch nach Ansicht der Verwaltung zu beengten Verhältnissen sowohl in der Umkleide als auch im Kraftraum. Es sei sinnvoller, den ursprünglich als Umkleide vorgesehenen Bereich insgesamt für eine Erweiterung des Kraftraumes zu verwenden und den Umkleideraum auf der gegenüberliegenden Seite zu errichten. Dort war bisher der Besprechungsraum der Sportvereinigung vorgesehen.

Weil aber der Verein die Errichtung eines Vereinsheimes plant, ist nach Auffassung des Ausschusses ein zusätzlicher Versammlungs- oder Besprechungsraum in der ehemaligen Sauna nicht mehr notwendig. Die verbleibenden Räume sollen weiterhin von der Sportvereinigung genutzt werden.

Mittlerweile lag auch ein Antrag des Fördervereins Gartenhallenbad in dieser Sache vor. Die Jedermann-Sportgruppe erklärt sich darin bereit, beim Umbau auch Eigenleistungen zu erbringen. ▪ tk

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