Hält die Bahn bald wieder in Einsal?

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Bisher rauscht die Regionalbahn in Einsal nur vorbei.  

Nachrodt-Wiblingwerde - Hält die Bahn bald wieder in Einsal? Das ist der Wunsch von Rat und Verwaltung. Und sehr wahrscheinlich auch von vielen Bürgern. Auch die Unterführung soll reaktiviert werden.

Wenn die Bahn wieder in Einsal halten würde, wäre dies eine Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität, aber auch der Mobilität. Da sind sich alle Mitglieder des Rates einig. Und so wurde auch der Antrag der SPD-Fraktion, dass sich die Verwaltung intensiv genau darum bemühen soll, einstimmig beschlossen.

 Die Verwaltung selbst ist bereits tätig geworden. „Wir haben 2015 einen solchen Antrag gestellt. Damals ging es auch um die Reaktivierung der Unterführung, die allein 50000 Euro kosten sollte. In diesem Jahr hatten wir Ende April einen Termin mit der Deutschen Bahn. Im Zuge dieser Gespräche wurde gesagt, dass die Fußgängerunterführung wieder instand gesetzt werden soll, da der markierte Fußgängerbereich zu schmal wird. Diese Sache läuft“, so Bürgermeisterin Birgit Tupat.

 Im Herbst wird die Gemeinde zum Nahverkehrsplan angehört und will das Thema dann auch dem Märkischen Kreis mitteilen. Zu den Kosten in Höhe von 50000 Euro für die Unterführung erklärte Gerd Schröder, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Die Bahn finanziert im Moment mit Millionenaufwand in Schallschutzwände. Ich denke nicht, dass es an 50000 Euro scheitern wird.“ Auch Petra Triches für die UWG und Jens-Philipp Olschewski für die CDU sehen nur positive Aspekte. „Wenn die Politik dahinter steht, hat das ein anderes Gewicht, als wenn nur die Verwaltung tätig wird“, meinte Peter Herbel (CDU).

 Und so gibt es den einstimmig Beschluss und die Hoffnung auf einen Eisenbahn-Haltepunkt in Einsal und die Reaktivierung der Unterführung. Gerade in der Zeit, in der Umwelt- und Klimaschutz zunehmend an Bedeutung gewinnen würden, sei die Möglichkeit der unkomplizierten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel extrem wichtig. „Zu letzterem wird immer wieder aufgerufen, doch dies gestaltet sich von Nachrodt aus sehr umständlich, da für die Nutzung der Bahn erst einmal die nächste Stadt mit Bus oder Auto angesteuert werden muss“, so die Argumentation der Sozialdemokraten.

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