Rettungshunde sind die Stars des Nawibchens

Rettungshund im Übungs-Einsatz.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Zeitreise ins 17. Jahrhundert auf dem Nawibchen: Eine Frau ist im Schnee verunglückt und fleht um Hilfe. Ein Mönch des Hospizes auf dem Großen St. Bernhard hört ihr Wimmern und schickt seinen treuen Hund vor. Der findet die Frau und der Geistliche kann sie in eine warme Decke wickeln und in Sicherheit bringen.

Die entzückende Show der DRK-Rettungshundestaffel brachte das Publikum schwer ins Schmunzeln - zumal sie im Schnee spielt und das Nawibchen von Sonnenstrahlen beschienen war, die für Außentemperaturen von bis zu 30 Grad sorgten.

Nawibchen 2013

Leider war die Auswahl an Konkurrenzveranstaltungen groß am Samstagnachmittag, so dass sich nicht viele Besucher am Holensiepen einfanden, um die Programmpunkte zu verfolgen. Allein in der Doppelgemeinde fanden mit dem Sommerfest im Pertheshaus und den Waldtagen in Wiblingwerde zwei größere Termine statt. So tummelten sich zum Startschuss gerade mal eine Handvoll Besucher auf dem großen Platz. Erst zur Kaffeezeit füllte es sich etwas mehr.

Festorganisatorin Ute Schröder ließ sich nicht beirren und ging mit dem Karton voller Lose für die Nawibchen-Tombola reihum. Immerhin hatten wieder zahlreiche Sponsoren das Fest durch attraktive Tombola-Preise unterstützt; Hauptgewinn war eine hochwertige Grillgarnitur. Für alle, denen das Glück nicht hold wurde, hatte die Linedance-Gruppe ,,Longhorn Stompers” Hufeisen mitgebracht, die neben Westernaccessoires verkauft wurden. Die Tänzer sind dem Nawibchen seit Jahren verbunden, führten diesmal aber keine Show auf. Die hatte ja die DRK-Rettungshundestaffel im Gepäck: Die Geschichte des Rettungshundewesens wurde von neun Hunden samt Herrchen als Anspiel vorgestellt. Für die fleißigen Vierbeiner gab es einen Katastropheneinsatz nach dem anderen: Sie schlugen in Trümmern und im angedeuteten Wald an, erklommen eine echte Leiter und einen Menschenleiter, was nötig sein kann, wenn keine andere Aufstiegsmöglichkeit da ist. Die einzelnen Ausbildungsabschnitte wurden den begeisterten Zuschauern natürlich übers Mikrofon erläutert.

Die Show kam beim Publikum bestens an und die Sammelbüchse füllte sich in Anbetracht des charmanten Spendeneintreibers natürlich ganz schnell: Picard-Rüde Rico überließ jedem, der einen Obulus in die Dose gab, eine Rose. Anschließend übergab er an den Sänger und Songwriter Stefan Otto, der mit Liedern zur Gitarre das musikalische Programm der Veranstaltung fortsetzte. ▪ Ina Hornemann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare