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Von einem Unwetter, das an der Gemeinde vorbeizog

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Ruhig geblieben war es für die Feuerwehr am Montag in Nachrodt-Wiblingwerde.
Ruhig geblieben war es für die Feuerwehr am Montag in Nachrodt-Wiblingwerde. © Fischer-Bolz, Susanne

In Nachrodt-Wiblingwerde tröpfelte es nur. Glück gehabt. Das Unwetter zog an der Doppelgemeinde vorbei, aber die WarnApps überschlugen sich trotzdem.

Nachrodt-Wiblingwerde - Während am Montag vor allem Balve, Menden und Teile von Neuenrade schwer getroffen wurden, Bäche über die Ufer traten und die starken Regenfälle Straßen überfluteten und Keller unter Wasser setzten, „tröpfelte es bei uns nur“, sagt Wehrleiter Mark Wille. Die Warnapp Nina meldete sich am laufenden Band. Ebenso die Allianz- und Provinzial-Wetter-Apps, die detaillierte Vorhersagen für Kommunen und Feuerwehren bieten, warnten fast zeitgleich um 19.31 und 19.32 Uhr am Montagabend vor Starkregen und Hagel in Nachrodt-Wiblingwerde.

Gedanklich schon im Einsatz

„Plötzlich sprang die Warnung von Rot auf Lila um“, erzählt Mark Wille, der seine Feuerwehrkameraden aber nicht ins Gerätehaus bestellt hatte. „Wir sind ja immer einsatzbereit“, so der Feuerwehrchef, der allerdings durchaus damit gerechnet hatte, dass die Kollegen der anderen Städte um Hilfe bitten würden. Gedanklich hatte er schon Leute aus beiden Einheiten zusammengestellt. Ausrücken mussten die Einsatzkräfte aber nicht. Ihre Kollegen aus Iserlohn brachten dagegen mehr als 1000 Sandsäcke nach Menden. Auch die Warntechnik Cell Broadcast von der Kreisleitstelle kam erfolgreich zum Einsatz.

Wehrleiter Mark Wille
Wehrleiter Mark Wille © Fischer-Bolz, Susanne

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