Unter Schnäppchenjägern im Gemeindehaus

+
Volle Einkaufstüten: Beim Kinderkleiderbasar des CVJM Wiblingwerde ließ sich am Samstag so manches Schnäppchen machen. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Der CVJM Wiblingwerde konnte sich freuen. Denn als Ausrichter des Kinderkleiderbasares, der am Samstagnachmittag im Evangelischen Gemeindehaus Wiblingwerde stattfand, konnte er mit dem Verlauf der Veranstaltung mehr als nur zufrieden sein.

Schon kurz nach Eröffnung des Basares gab es die erste Schlange vor der Kasse und Sabine Georgi und Simone Lippok, Organisatorinnen des Marktes, kamen gehörig ins Schwitzen. Denn der Basar war während der gesamten Öffnungszeit mehr als nur gut besucht. Das lag sicherlich daran, dass das Angebot sehr umfassend und die einzelnen Artikel sehr erschwinglich waren. Neben Spielzeug, Bekleidung, Kinderwagen und Kindersitzen waren natürlich auch reichlich Plüschtiere im Angebot. Insgesamt 47 Aussteller boten ihre gebrauchten Waren an.

„Ich nehme hier jeden Markt mit“, sagt Alexandra Meckel, „denn Qualität und Preis stimmen.“ Lediglich bei den „großen Größen“ müsse man aufpassen. Das seien Kleidungsstücke, die auch über einen längeren Zeitraum getragen würden. Die seien dann vielleicht nicht mehr ganz so gut, aber qualitativ immer noch hochwertig. Mark Wiese besuchte den Basar zum zweiten Mal. „Als ich das erste Mal hier war, war ich überrascht vom Angebot“. Daher hat er auch am Samstag einmal so richtig zugeschlagen. Schwer bepackt stellte auch er sich geduldig an der Kasse an. Der achtjährige Manuel Alte war allerdings nicht ganz so begeistert. „Die Sachen hat meine Mutter ausgesucht“, maulte er, fügte dann aber fröhlich lachend hinzu: „Aber die sind schon okay“. Aber beim nächsten Mal würde er auch gerne selbst mal gucken, was das Angebot so hergibt.

Sabine Georgi und Simone Lippok leisteten an der Kasse Akkordarbeit. Aber der Zustrom der Kunden war den ganzen Tag über derart groß, dass noch nicht einmal Zeit blieb, eine Tasse Kaffee zu trinken. Während Georgi die Artikel-Nummer und den Preis nannte, gab Lippok diese in ein Laptop ein. Sie benutzte dabei ein Programm, welches ausschließlich für Kinderkleiderbasare erstellt wurde. „Die Anbieter bringen uns die Sachen am Vortag vorbei. Wir versehen sie dann mit einer Nummer und dem gewünschten Preis“, erklärt Georgi. Anhand der Artikel-Nummer könne der Anbieter ermittelt werden, und dann werde am Schluss mit jedem einzelnen abgerechnet.

Doch auch der CVJM ist an den Einnahmen beteiligt. Hinzu kommen noch die Erlöse aus dem Waffelverkauf. Diese süßen Leckereien wurden von den jungen Mitgliedern des Vereines angeboten. Und das Waffeleisen glühte. „Mit oder ohne Puderzucker?“, war eine häufige gestellt Frage. Und die Antwort lautete fast immer: „Och, egal – Hauptsache, eine von Euren Waffeln.“ Die Einnahmen aus der gesamten Veranstaltung stellten den CVJM sehr zufrieden. Verwendet wird er für die Weltarbeit des Verbandes. Der CVJM unterstützt weltweit soziale Projekte. Der Erlös dieser und anderer Veranstaltungen fließt daher in einen Topf. Daraus wird dann das vorbestimmte Projekt finanziert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare