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Wintereinbruch: Unten nichts, oben ein kleines Schneeparadies

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Auf den Höhenlagen gab es eine schöne Schneedecke – wie hier in Brenscheid.
Auf den Höhenlagen gab es eine schöne Schneedecke – wie hier in Brenscheid. © triches

Unten im Tal war fast nichts, aber in den Höhenlagen von Altena und Nachrodt-Wiblingwerde gab es für die Bürger am Dienstagmorgen, 17. Januar, einen herrlichen Blick auf schneebedeckte Wiesen, Straßen und Häuserdächer.

Nachrodt/Altena – Wer unterwegs sein musste, hatte erst einmal mit Schneeräumen gut zu tun – und hoffte natürlich auf den Winterdienst, der laut Robert Groppe, Leiter des Baubetriebshofes Altena, reibungslos funktionierte.

Er hatte mit viel mehr Schnee gerechnet. „Die Arbeit war überschaubar“, erzählt Robert Groppe. Bereits zwischen 3 und 4 Uhr in der Nacht war der Erkundungsdienst unterwegs. Es gibt immer diverse Punkte, die zunächst angefahren werden, die Höhen in der Burgstadt und in Wiblingwerde und Umgebung sowieso, aber auch sogenannte Wetterecken, „wo der Wind besonders pfeift, das muss gar nicht so hoch sein“, erzählt Robert Groppe. In der Nette beispielsweise oder in der Rahmede. In erster Linie wurde gestreut, weniger Schnee geschoben. Auch meldeten sich die Bürger nicht mit Hilferufen. „Der Schnee hat niemanden überfordert“, glaubt Robert Groppe, dass die Bürger in den Höhenlagen angesichts des Schneefalls sehr entspannt waren. Im Einsatz waren ein Dutzend Mitarbeiter des Baubetriebshofes und drei von vier externe Unternehmer, die in Altena mitgeholfen haben. Unterwegs waren die Bauhofmitarbeiter mit sechs Unimogs und mit vier umgebauten Lkw, die Schneepflüge einhängen können.

Orangefarbene Lage

Die Wetter-App hatte bei Robert Groppe übrigens eine orangefarbene Situation angekündigt – mit fünf bis zehn Zentimetern Schnee, „aber es waren vielleicht zwei bis drei Zentimeter“, so der Leiter des Baubetriebshofes. Die nächsten Tage soll die Lage unauffällig bleiben. „Für Mittwoch ist Sonne angekündigt, es zieht eher frosttechnisch an“, weiß Robert Groppe. Richtige Schneemassen werden überhaupt nicht erwartet. Dennoch ist der Winterdienst natürlich angesetzt, „aber wir sind sehr entspannt“, meldet der Baubetriebshof. Gestreut wird mit Steinsalz, das für Altena und Nachrodt-Wiblingwerde noch ausreichend vorhanden ist. Aktuell sind noch 200 Tonnen im Salzlager. Mehr muss erst einmal nicht geordert werden.

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