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Was muss der neue Rat als Erstes anpacken? Stimmen Sie ab!

Der neue Rat hat seine Arbeit aufgenommen.
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Der neue Rat hat seine Arbeit aufgenommen.

Langjährige Ratsmitglieder wurden verabschiedet, die „Neuen“ vereidigt. Der neue Rat in Nachrodt kann mit der Arbeit beginnen. Was muss er als Erstes anpacken? Stimmen Sie ab!

Nachrodt-Wiblingwerde – Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Die Hoffnung der SPD, mit Jan Schröder den zweiten stellvertretenden Bürgermeister stellen zu können, ist während der konstituierenden Sitzung des Rates am D’Hondschen Verfahren, einem sehr komplexen Zählverfahren, zerplatzt.

Dass dieses Zählverfahren auch bei den Bürgermeister-Stellvertretern zieht, war im Vorfeld nicht allen klar gewesen. Nun sind Michael Schlieck (CDU) und Sonja Hammerschmidt (UWG) Bürgermeister-Stellvertreter.

Ausgeschiedene Ratsmitglieder verabschiedet

Wer über die Gespräche und die Idee der Listenverbindung aus SPD und CDU im Hintergrund, Jan Schröder als Bürgermeister-Stellvertreter zu etablieren, nichts wusste, empfand die erste Sitzung des neues Rates als überaus harmonisch.

Erstmals gab es in der Lennehalle keine Akustikprobleme. Die Anschaffung der Mikrofone für jedes Ratsmitglied hat sich ausgezahlt – Mischpult und Lautsprecheranlage wurden vom Kulturschock zur Verfügung gestellt.

Ein Höhepunkt nach der Vereidigung der neuen Ratsmitglieder war die Verabschiedung der scheidenden Mandatsträger, wobei Peter Herbel, der nach 45 Jahren im Rat die politische Bühne verlässt, aus gesundheitlichen Gründen fehlte. Auch Martin Neumann und Walter Voß konnten an der Sitzung nicht teilnehmen.

Keiner will den Ehrenring

Den Ehrenring der Gemeinde – einen Goldring mit Wappen – wollte niemand gerne haben. „So etwas trägt man heute ja auch nicht mehr“, zeigte Bürgermeisterin Birgit Tupat Verständnis. Die Geehrten entschieden sich für persönliche Geschenke, die langjährigen Ratsmitglieder bekamen Uhren.

Einen Dank für 31 Jahre Politik gab es für Hans-Jürgen Hohage. „Du bist so etwas wie ein Urgestein der UWG in den politischen Gremien. Du hast die Geschichte von Nachrodt-Wiblingwerde mitgestaltet, hast kritisch nachgefragt und zugestimmt, wenn dich etwas begeistert hast“, lobte Bürgermeisterin Birgit Tupat und ergänzte: „Deine Arbeit war geprägt von Fairness und der Überzeugung, mit Politik etwas bewegen zu können.“

Püschel hat „einiges bewegt“

Auf der Urkunde für Rita Joergens gab es Platznot, um die vielen Aufgaben aufzulisten, die die Sozialdemokratin in den vergangenen 16 Jahren übernommen hatte. „Dir ging es in deiner Arbeit nie um innerparteiliche Interesse. Du hast immer nur eines im Blick: die Menschen in dieser Gemeinde. Mit Idealismus und jeder Menge Empathie gingst du ans Werk und wagtest Blicke über den Tellerrand hinaus.“

Ein großes Dankeschön ging auch an Kathrin Püschel, die sechs Jahre für die CDU im Rat arbeitete. „Gemeinsam haben wir diskutiert, Lösungen gesucht und sicher auch einiges bewegt“, so die Bürgermeisterin, die die vielen Ausschüsse und Ämter aufzählte, in denen Kathrin Püschel mitarbeitete.

Ebenfalls geehrt wurde eine zweite Christdemokratin: Marion Kreuder-Rathmann. Sie verlässt nach elf Jahren den Rat. „Mit Sachverstand und Weitsicht hast du dich eingebracht“, so Birgit Tupat mit Blick auf die vielen Gremien, in denen die Geehrte agierte.

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