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Sprachkurs und Willkommensfest

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Von: Hildegard Goor-Schotten

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Mappen mit ersten Vokabeln und Unterrichtmaterialien liegen bereit.
Mappen mit ersten Vokabeln und Unterrichtmaterialien liegen bereit. © Goor-Schotten, Hilde

Die Nachbarschaftshilfe hat ihr Engagement für die Ukraine-Flüchtlinge in Nachrodt-Wiblingwerde in nur wenigen Wochen hochgefahren. Beim zweiten Treffen in der Aula der Grundschule konnte Aykut Aggül über eine ganze Reihe von bereits fest eingeplanten Aktivitäten berichten, vom Sprachkurs bis zum Willkommensfest.

Nachrodt-Wiblingwerde – Zuvor hatte Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz kurz die aktuelle Situation geschildert. 44 aus der Ukraine geflüchtete Menschen sind zurzeit in der Doppelgemeinde gemeldet; in den nächsten zwei Wochen werden mindestens weitere zwölf Personen erwartet. Einige der angemieteten Wohnungen sind bereits fertig, in anderen wird noch renoviert. „Sechs Familien können wir sofort aufnehmen“, so Putz.

Begegnungscafé

Eine Möglichkeit, sich kennenzulernen, bietet die Nachbarschaftshilfe allen Geflüchteten am Donnerstag, 5. Mai, an. Ab 15.30 Uhr lädt das Team um Elfriede Sickart im katholischen Vereinshaus, Hagener Straße 1, zu Waffeln und Getränken ein. Die Ehrenamtlichen sind gespannt, wie viele Gäste kommen werden – ihre Hilfe bei der Vorbereitung bot auch spontan eine junge Ukrainerin an, was die Ehrenamtlichen besonders freute. Das Begegnungs-café soll zukünftig wieder an jedem ersten Donnerstag im Monat stattfinden.

Alternativ-Räume

Bereits am Mittwoch, 4. Mai, findet – ebenfalls im katholischen Vereinshaus – von 16 bis 17.30 Uhr eine Einführungsveranstaltung für die Sprachkurse statt. An diesem Nachmittag soll geschaut werden, ob zwei Kurse reichen. Die Sprachkurse selbst starten am Montag, 9. Mai, immer montags von 16 bis 17.30 Uhr, und am Mittwoch, 11. Mai, immer mittwochs von 8.30 bis 10 Uhr. Sie werden zunächst im katholischen Vereinshaus stattfinden; falls das nach dem 19. Mai nicht mehr zur Verfügung stehen sollte, gebe es bereits Alternativ-Räume, sicherte Aykut Aggül zu, der ausdrücklich für die kostenfreie Nutzung des Vereinshauses dankte. Mappen mit ersten Vokabeln und Unterrichtmaterialien liegen bereit. Für den Nachmittagskurs wird gemeinsam mit dem Jugendzentrum über eine parallel stattfindende Kinderbetreuung nachgedacht. Ohnehin möchte das Team der „Nachrodter Kurve“ dort ein „Kinder-Begegnungscafé“ eröffnen.

Jugendzentrum unterstützt

Das Jugendzentrum wird auch für Spiel und Spaß sorgen, wenn am Samstag, 21. Mai, ein großes Willkommensfest an der Sekundarschule gefeiert wird. „Es ist offen für alle Menschen und Interessierten“, betonte Aggül; auch die ukrainische Generalkonsulin aus Düsseldorf habe ihren Besuch angekündigt. Von 14 bis 18 Uhr sind Getränke, Grill- und Kuchenstände geplant, Kinderschminken und Hüpfburg sollen organisiert werden und ein Eiswagen wird vorfahren.

Spenden willkommen

Spenden und Fördermittel ermöglichen die Aktionen, tatkräftige Unterstützung wird aber noch gebraucht. Wer helfen möchte, kann sich bei Aykut Aggül melden; ein Treffen des Helferkreises für das Fest ist für den 13. Mai um 17.30 Uhr in der Aula der Grundschule geplant. Das nächste Treffen der Nachbarschaftshilfe „Jeder soll jedem helfen“ in großer Runde soll am 31. Mai stattfinden. Sebastian Putz machte aber auch schon einmal auf das Ehrenamtsgrillen am 3. Juni ab 17 Uhr aufmerksam.

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