Wasserschaden: Brücken-Kita zieht um

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Auch Mark Wille half mit, alle Einrichtungsgegenstände des Brückenkindergartens aus dem Saal Hagener Straße 96 zu schleppen.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Erst tropfte es nur ein bisschen. Und dann kam das Malheur: Der Wasserschaden im Haus Hagener Straße 96 ist größer als zunächst vermutet. Und so müssen jetzt alle raus: die Flüchtlinge, die in einer WG in der ersten Etage wohnen, und alle Beteiligten des Brückenkindergartens, der erst vor wenigen Wochen startete.

Am Montag schleppten Mitarbeiter des Bauhofes alle Kindergarten-Utensilien – Spielteppiche, Spielsachen, Tische und Stühle – aus dem unteren Saal. Der Brückenkindergarten ist ab heute vorübergehend im Jugendzentrum untergebracht. „Dort muss man jetzt etwas zusammenrücken“, sagt Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz, der mit Mark Wille gestern vor Ort war.

 Die Kita-Betreuerinnen Christiane Bätge und Martina Luther kümmern sich darum, dass die Flüchtlingsfamilien informiert werden und die Kinder auch den Weg in die Übergangs-Einrichtung finden. Das Flüchtlingscafé dagegen wird wohl erst einmal ausfallen müssen – außer, die Verantwortlichen können noch eine Ausweich-Stätte finden.

 Denn: Die Räume der Hagener Straße 96 sind aktuell nicht nutzbar. Grund ist ein Wasserschaden in einem Badezimmer in der ersten Etage. „Wir hatten zunächst einen Wasserrohrbruch vermutet“, sagt Bauamtsleiter Dirk Röding. Tatsächlich war es das nicht. Das Wasser ist augenscheinlich durch eine undichte Dusche und Toilettenspülung nach unten in die Decke gedrungen. Ein Problem, dass es nach Aussagen von Dirk Röding nicht erst ein paar Tage gegeben haben muss. Die Decke wurde geöffnet, der Schaden sichtbar.

Ein im Saal aufgestelltes und abgeschirmtes Trocknungsgerät für die Decke soll verhindern, dass sich Schimmel bilden kann. Wie hoch die Schadenssumme ist, wie die Sanierung aussehen wird, ist noch nicht klar. Die WG-Bewohner, die den Wasserschaden in ihrer Unterkunft hatten, wurden in einer anderen Wohnung untergebracht.

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