300 PS und geländegängig

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Bürgermeisterin Birgit Tupat überreichte den symbolischen Schlüssel an die Wehrleitung.

Nachrodt-Wiblingwerde-  30 Jahre hatte das Vorgängermodell des LF 10 durchgehalten. Als das neue Fahrzeug im November von den Mitgliedern der Löschgruppe Wiblingwerde abgeholt wurde, staunten die Kameraden nicht schlecht: Alles ist größer, moderner und attraktiver an dem Einsatzgerät. „Nicht mal der Ersatzreifen hat in unseren Bulli gepasst!“

Dieses Problem konnte später eine Spedition lösen, die das Rad nach Wiblingwerde lieferte, schilderte Zugführer Ralf Gottwald lachend. Das Löschfahrzeug 10 besteht aus einem Magirus-Aufbau auf einem Iveco-Fahrgestell. Der Motor verfügt über großzügige 300 Pferdestärken - mitsamt der geländegängigen Einzelbereifung ein für Wiblingwerder Topografie gemachtes Kunstwerk.

Da insbesondere in ländlichen Strukturen nicht überall an Löschwasser zu kommen ist, verfügt das LF 10 über einen Wassertank, der 1600 Liter fasst. Inklusive des Hilfslöschfahrzeugs kann die Wehr nun mit 4000 Litern Vorrat anrücken. Auch Bürgermeisterin Birgit Tupat zeigte sich bei der offiziellen Fahrzeugübergabe am Samstag glücklich, dass diese Investition nun getätigt werden konnte. Bewusst hatte sich der Löschzug dafür entschieden, die symbolische Schlüsselübergabe öffentlichkeitswirksam zu gestalten.

Zahlreiche Bürger schauten am Gerätehaus vorbei und genossen ein Kaltgetränk und eine Leckerei. Ralf Gottwald stellte bei dieser Gelegenheit eine zweite Investition vor, die der Feuerwehrverein jüngst getätigt hat: Die neue Rettungssäge kann sich auch durch Beton, Stahl und Glas arbeiten. Angeschafft wurde sie mit Unterstützung des Unternehmens Motorgeräte Fischer in Lüdenscheid. Für beide Neuerungen hoffen alle, dass sie möglichst selten zum Einsatz kommen müssen

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