„Üben, üben, üben„

+
Diejenigen Chormitglieder des MGV „Frohsinn“, die für ihren treuen Chorstundenbesuch geehrt wurden, waren fast identisch mit dem einstimmig wiedergewählten Vorstand. Mit nur einer Fehlstunde setzte sich Siegfried Figge allerdings an die Spitze. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Umfangreiche Pläne für das neue Chorjahr, Wahlen und der Jahresrückblick standen am Samstagabend im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins (MGV) „Frohsinn“ Nachrodt 1904. „Die öffentlichen Auftritte haben gezeigt, dass wir unser Licht nicht unter den Scheffel stellen müssen, sondern stolz über unser Leistungsniveau sein können“, freute sich der 1. Vorsitzende Gunter Obstfeld über ein erfolgreiches Sängerjahr.

Dennoch gab er seinen Mannen ein entschlossenes „Üben, üben, üben!“ mit auf den weiteren Weg. Er persönlich konnte sich über eine einstimmige Bestätigung im Amt durch den Chor freuen – genauso wie die anderen Mitglieder des Vorstands: Heinz Schulte (Stellvertretender Vorsitzender), Karlfried Murza (Schatzmeister), Stefan Wolff (stellvertretender Schatzmeister), Werner Griesel (Schriftführer) und Jürgen Huwig (stellvertretender Schriftführer). Mit lediglich zwei bis drei Übungs-Fehlstunden schnitten fast alle Vorstandsmitglieder im Jahr 2011 sehr gut ab, doch Siegfried Figge war mit nur einer Fehlstunde der fleißigste Sänger. Bei der Statistik der Stimmlagen schnitt der 1. Tenor am besten ab. Gunter Obstfeld zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Statistik über die besuchten Übungsstunden: „Wir waren zwei Prozent besser als im Vorjahr. Ihr habt immens mitgearbeitet!“ Trotz der Freude über neue Mitglieder, rief der Vorsitzende auch zu verstärkter Mitgliederwerbung auf: „Unser neues Repertoire ist schön und anhörenswert. Es ist für jeden etwas dabei.“

Breiten Raum nahm in der Versammlung die Planung der Auftritte dieses Jahres ein: Der Plan am Beratungssingen des Chorverbandes teilzunehmen, wurde dabei zurückgestellt. Grund ist vor allem die Planung eines Konzertes am 6. Mai, das dem Andenken an Anton Wilhelm von Zuccalmaglio gewidmet sein wird. Zwar seien die Lieder des in Waldbröl geborenen und in Nachrodt gestorbenen Komponisten „nicht für alle Ohrwürmer“, doch stammt immerhin die „Nachrodter Nationalhymne“ von ihm. An dem Konzert in der Aula der Albert-Schweitzer-Hauptschule sollen auch der MGV Wiblingwerde und das Gesangsensemble „Intermezzo“ teilnehmen.

Eher skeptisch war die Versammlung auch gegenüber der Teilnahme an zwei Chor-Großveranstaltungen, mit denen der Chorverband NRW „150 Jahre Sängerbund“ feiert.

Als Ausgleich für die vom Chor geleistete „Arbeit“ kündigte Obstfeld attraktive Aktionen und Ausflüge an: Im Mai will der Chor eine Konzertreise ins Weserbergland und ins Eichsfeld unternehmen und dort mit einem heimischen Chor in einer Abendmesse auftreten.

Nach der intensiven Planungsarbeit der Jahreshauptversammlung folgte im Saal der „Rastatt“ der angenehme Teil des Abends mit einem Abendessen und munterem Plaudern.

Neben den langjährigen treuen Mitgliedern Günter Schiemann, Lothar Scholz, Norbert Kramors und Hans Dieter Jeschke (siehe Bild unten) ehrte Rolf Ahrens, Geschäftsführer des Sängerkreises Lüdenscheid, mehrere passive Mitglieder des MGV „Frohsinn“: Ernst Schnapp für 50 Jahre, Rolf Meier ist seit 40 Jahren dabei, Fritz Rothe singt ebenfalls 40 Jahre im MGV, Achim Frank seit 25 Jahren und Wolfgang Simon ebenso, auch er ist 25 Jahre aktiv dabei. ▪ Von Thomas Krumm

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare