Projekt Lenneschiene: „Wichtig für die Gemeinde“

Blick von Klaras Höhe: Der Aussichtspunkt soll im Rahmen des Regionale-Projekts zu einer besonderen Attraktion ausgebaut werden.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Acht Kommunen im Lennetal, eine gemeinsame Vision – das ist das Regionale-Projekt Lenneschiene, das gestern den dritten Stern und damit grünes Licht für die Umsetzung erhalten hat.

Die „Lenneschiene“ ist eine Idee der Städte Iserlohn, Altena, Werdohl, Plettenberg, Lennestadt und Schmallenberg sowie der Gemeinden Finnentrop und Nachrodt-Wiblingwerde. Sie wollen mit einem 26,8 Millionen Euro schweren Maßnahmenpaket die Lebensqualität der Menschen im Lennetal verbessern. Für Nachrodt-Wiblingwerde bedeutet das, dass der Aussichtspunkt „Klaras Höhe“ zu einer besonderen Attraktion der Lenneroute ausgebaut werden soll. Der Bereich um die „Rastatt“ soll so umgestaltet werden, so dass attraktivere Bereiche am Wasser entstehen. Und schließlich sollen die Uferbereiche und Grünflächen so gestaltet werden, dass der geplante Neubau der Lennebrücke (B236) nur geringe Auswirkungen auf das Orts- und Landschaftsbild hat.

Die finale Bewertung mit dem dritten Stern wurde allerdings unter Vorbehalt verliehen, weil die Finanzierung noch nicht abschließend gesichert ist: Die eingeplanten Landesmittel können voraussichtlich erst dann bereitgestellt werden, wenn ein neuer Landeshaushalt verabschiedet wurde. Bund und Eurpäische Union beteiligen sich ebenfalls, aber auch die Gemeinde muss ihren Beitrag leisten: Der liegt voraussichtlich zwischen 10 und 30 Prozent der entstehenden Kosten. In den Haushaltsplan und in den Haushaltssanierungsplan ist die entsprechende Summe eingearbeitet, jetzt wartet die Gemeinde noch auf die Genehmigung dieser Pläne durch die Bezirksregierung. Für Bürgermeisterin Birgit Tupat, die die Maßnahmen als „wichtig für die Weiterentwicklung der Gemeinde“ betrachtet, wäre es jedoch „eine Katastrophe, wenn die Umsetzung der Projekte letztlich am Eigenanteil scheitern sollte“. ▪ Volker Griese

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