Trotz Corona: Rekordergebnis bei Blutspende

Entspannte Spenderin: Kathrin Püschel „an der Nadel“. Sie wohnt in Wiblingwerde und war zur Spende in die Lennehalle nach Nachrodt gekommen.
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Entspannte Spenderin: Kathrin Püschel „an der Nadel“. Sie wohnt in Wiblingwerde und war zur Spende in die Lennehalle nach Nachrodt gekommen.

Leben retten und gleichzeitig im Lockdown einmal vor die Tür kommen: Eine bessere Kombination kann es wohl kaum geben. Das dachten sich auch zahlreiche Blutspender, die am Donnerstag ins Wiblingwerder Gemeindehaus kamen. Die Zahlen sind rekordverdächtig.

Nachrodt-Wiblingwerde – 125 Blutspender kamen in die Lennehalle. Das ist ein Rekord am Holensiepen. Seitdem es die Spendemöglichkeit im Wiblingwerder Gemeindehaus nicht mehr gibt, kommen jetzt immer mehr Bürger „von oben nach unten“. Unter ihnen: Regina Bräuer-Weustermann, die für ihre zehnte Blutspende eine Urkunde und eine Anstecknadel bekam.

Es ist die Terminvergabe, die die Spender schätzengelernt haben. Hauptsächlich über die Blutspende-App, aber auch per E-Mail oder Telefon wurden Termine im 15-Minuten-Takt vergeben, sodass es sich nicht drubbelte und alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden konnten. Nur das „Schwätzchen am Rande“ fehlt, wie Kathrin Püschel erzählt. Besonders nach der Spende gab es nämlich vor Corona ein fröhliches Beisammensein am Büffet. Jetzt wurde ein Lunchpaket am Ausgang gereicht.

Ruhig, angenehm und komplett unaufgeregt war die Atmosphäre. Am Eingang wurden die Blutspender von Leonie Borns und Sarah Fischer begrüßt, die sich darum kümmerten, dass der Ablauf reibungslos funktionierte. Ein kleines Missverständnis sorgte dafür, dass noch schnell Lunchpakete nachgeordert wurden. Denn man hatte mit 140 Spendern gerechnet. „Das war aber die Anzahl der Spender, die sich maximal hätten anmelden können“, sagt Daniel Wolff, stellvertretender Rotkreuzleiter des DRK Altena-Nachrodt. Er war sehr zufrieden mit dem ersten Spendetermin des Jahres in der Doppelgemeinde.

Unzufriedene Spender oder solche, die sich nicht an die Regeln halten wollten, gab es nicht. „Es sind 20 Spender mehr gekommen als beim letzten Termin“, sagt er erfreut. Mit Petra Fischer und Annette Heumann hatte er zwei weitere Ehrenamtliche an seiner Seite, die die Blutspender betreuten.

Glücklich wäre die Truppe, wenn noch der eine oder andere mithelfen würde. Übrigens: Zwei Erstspender kamen und es gab noch zwei weitere Ehrungen – für Nina Hansen, die zum zehnten Mal Blut spendete, und für Larissa Nowak, die zum 25. Mal dabei war.

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