Mehr Engagierte

Trotz Corona: Ein Verein wächst

Vorstandsteam der KFD Nachrodt: Annette Heumann, Carmen Brandt und Christina Westerwell (von links)
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Vorstandsteam der KFD Nachrodt: Annette Heumann, Carmen Brandt und Christina Westerwell. Das Trio hat nun Unterstützung bekommen.

Viele Vereine klagen über Austritte, weil seit Ausbruch der Corona-Pandemie das Vereinsleben brach liegt. Ganz anders ein Verein in Nachrodt. Dort wächst die Zahl Engagierter - gleich an zwei Fronten.

Nachrodt-Wiblingwerde – In kleinen Orten hält man zusammen: Anders ist es nicht zu erklären, dass in ganz NRW mittlerweile 166.000 Sportler ihren Vereinen seit Beginn der Corona-Pandemie den Rücken gekehrt haben, die Nachrodt-Wiblingwerder dagegen nur wenige Austritte zu beklagen haben.

Und es geht noch besser – bei der KFD Nachrodt. Sie freut sich über zwei gute Nachrichten. „Wir haben in der Hoch-Coronazeit einen Neuzugang bekommen“, erzählt Christina Westerwell stolz, die mit Annette Heumann und Carmen Brandt die Geschicke der Nachrodter KFD leitet.

Eintritt, um KFD zu unterstützen

Aus der Zahl von 79 Mitgliedern sind also nun 80 geworden. Niemand ist ausgetreten, obwohl natürlich alle Veranstaltungen seit vielen Monaten auf Eis gelegt sind. Jetzt gibt es noch eine Dame mehr, die als Grund für ihren Eintritt trotz Stillstands die „total gute Arbeit der KFD“ angab, die sie auch in schlechten Zeiten unterstützen möchte.

Die zweite gute Neuigkeit: Nun wurde Claudia Masson in den Vorstand berufen. Da die Vorstandswahlen erst im Dezeber per Briefwahl stattgefunden hatten, wird Claudia Masson zunächst kein festes Amt übernehmen. „Claudia Masson ist seit vielen Jahren Mitglied, konnte sich aber aufgrund ihrer Berufstätigkeit nicht ehrenamtlich engagieren, was sie jetzt sehr gern machen möchte“, sagt Christina Westerwell. Claudia Masson wird Annette Heumann bei der Kasse unterstützen und die nächsten drei Jahre als Einarbeitungszeit nutzen, um sich dann offiziell als Kassiererin zur Wahl zu stellen.

KFD: Generationenwechsel abgeschlossen

Im Vorstand der KFD ist der Generationenwechsel nun abgeschlossen. Und natürlich hofft das Team, dass gemeinsame Stunden bald wieder möglich sein werden. „Vom Gefühl her glaube ich aber nicht, dass das vor den Sommerferien noch klappen wird“, meint Christine Westerwell. Wann also beispielsweise ein Spaziergang am Seilersee oder Paddeln auf der Lenne möglich sein werden, steht noch in den Sternen.

Guter Dinge ist Christina Westerwell für den September, wenn ein Gottesdienst mit Frauenfrühstück ansteht. „Das könnte man auch zwei- oder dreimal anbieten, je nachdem wie viele Teilnehmer dabei sein dürfen.“ Bis dahin hält das Vorstandsteam mit Briefen Kontakt zu den Mitgliedern. Diese werden der Zeitschrift Junia beigelegt. Der letzte Brief handelte von der Suche nach dem ganz persönlichen Glück.  Alle Neuigkeiten rund um die Corona-Pandemie im MK lesen Sie in unserem News-Blog.

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